Zum Roman von Günter Finger...

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Thema: Immobilienmarkt auf La Gomera

  1. #34

    249 Beiträge seit 12/2019
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    Zitat Zitat von Fritzlore Beitrag anzeigen
    Ab heute dürfen nur noch offiziell registrierte Ferienunterkünfte online bleiben.

    https://www.boe.es/eli/es/rd/2024/12/23/1312
    https://x.com/TurismoGobCan/status/1908168013787828702
    Jetzt, die ersten wollen schon auf Langzeitmiete umswitchen. Allerdings zu ähnlichen Preisen wie touristisch...

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  3. Nach oben    #35
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    69 Jahre alt
    aus Agulo
    10.166 Beiträge seit 12/2019
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    Abwarten, ob das jemand zahlt.

  4. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  5. Nach oben    #36
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    69 Jahre alt
    aus Agulo
    10.166 Beiträge seit 12/2019
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    25.351
    Der durchschnittliche Mietpreis auf den Kanarischen Inseln stieg im letzten Jahr um 4,7 % und lag im dritten Quartal 2025 bei 1.112 €. Dies geht aus dem aktuellen Mietbarometer hervor, das vom Mietobservatorium der Stiftung Alquiler Seguro erstellt wurde.

    Nach Provinzen betrachtet bleibt Las Palmas mit einem Durchschnittspreis von 1.133 € die teuerste Provinz der Kanarischen Inseln, was einem Anstieg von 4,7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2024 entspricht. In Santa Cruz de Tenerife zahlen Mieter bereits 1.090 € für die Miete einer Wohnung, was einem Anstieg von 4,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

    https://observatoriodelalquiler.org/


  6. Fritzlore´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  7. Nach oben    #37
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
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    302
    Zitat Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
    Nach Plänen der Regierung kann auf Nicht-EU-Bürger eine Steuer von bis zu 100 Prozent zukommen. Um die Wohnungsnot zu bekämpfen, will Spanien offenbar eine Steuer von bis zu 100 Prozent auf Immobilienkäufe durch Nicht-EU-Bürger einführen.

    https://www.lamoncloa.gob.es/preside...-vivienda.aspx
    Zitat Zitat von Meerkatze Beitrag anzeigen
    Und EU-Bürger können weiter fleißig kaufen?
    Auf den Kanaren erfolgten seit 2007 rund 36 Prozent der Immobilientransaktionen durch Ausländer...

    https://www.notariado.org/portal/-/l...ta-de-vivienda

    So soll es nicht weitergehen, wenn es nach einigen kanarischen Politikern ginge...

    https://x.com/ionebelarra/status/1634479275263795206
    https://x.com/rdavmam/status/1797956658443767953

    Auch der kanarische Regierungspräsident träumt davon. Seit zweieinhalb Jahren reitet er dieses tote Pferd durch die Manege, um dem Volk gehörig Honig ums Maul zu schmieren, so auch heute wieder...

    https://x.com/FClavijoBatlle/status/1996610103428973042

    Diese immer wiederkehrenden Äußerungen dienen offensichtlich auch dazu, um von eigenen Versäumnissen abzulenken. Natürlich geistern seither angstmachende Artikel durch unseriöse Medien, um damit Klicks zu generieren. Brüssel kann aber nach aktueller Rechtsprechung keine Ausnahme gewähren, denn Artikel 63 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbietet derartige Beschränkungen des Kapitalverkehrs im Zusammenhang mit dem Erwerb von Immobilien für EU-Bürger...

    https://eur-lex.europa.eu/eli/treaty/tfeu_2012/oj

    Die Balearen sind unlängst mit demselben Vorhaben gegenüber Brüssel gescheitert und das weiß auch Clavijo. Darum sind solche Forderungen in meinen Augen nichts weiter als billiger Populismus. Ob auf Briten und andere Nicht-EU-Käufer eventuell eine saftige Sondersteuer zukommt, steht auf einem anderen Blatt.

    Zitat Zitat von Fritzlore Beitrag anzeigen
    Ab heute dürfen nur noch offiziell registrierte Ferienunterkünfte online bleiben.

    https://www.boe.es/eli/es/rd/2024/12/23/1312
    https://x.com/TurismoGobCan/status/1908168013787828702
    Außerdem verleiht ein neues Gesetz zur Ferienvermietung den Gemeinden künftig deutlich mehr Zuständigkeiten, mit dem erklärten Ziel, dadurch mehr echten Mietwohnraum zu schaffen...

    https://x.com/ppdecanarias/status/1988551500981780643

    Dazu gehört u. a. die Vorgabe, dass künftig Flächennutzungspläne und Höchstprozentsätze einzuhalten sind. Außerdem sollen Neubauten künftig nicht mehr direkt als Ferienwohnung vermietet werden dürfen, sondern erst eine bestimmte Zeit als reguläre Wohnung genutzt oder vermietet werden müssen. Werden diese und weitere Instrumente eingesetzt, kann das gebietsweise erhebliche Auswirkungen haben.

    Allen politischen Bemühungen zum Trotz wird der Mietwohnungs- und Immobilienmarkt auf den Kanaren und speziell auf den kleineren Inseln angespannt bleiben. Die Nachfrage wird kaum nachlassen und neu zu bauen wird immer schwieriger und teurer und somit auch die Preise stetig steigen.

  8. Rainer´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #38
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
    137 Beiträge seit 12/2007
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    302
    Wegen der rechtlichen Unvereinbarkeit ist von einer Einschränkung speziell gegenüber ausländischen Käufern nun plötzlich keine Rede mehr. Stattdessen versucht das Spanische Außenministerium nun, dass die geplante Einschränkung als eine Sonderregelung für Gebiete in äußerster Randlage der EU anerkannt wird. Ein Instrument, dass gemäß Artikel 349 des Vertrags über die Arbeitsweise der EU (AEUV) neun Regionen der EU in ganz bestimmen Fällen etwas mehr rechtlichen Gestaltungsspielraum lässt...

    https://eur-lex.europa.eu/eli/treaty...012/art_349/oj

    Das EU-Recht garantiert zwar freien Kapitalverkehr für Immobilienkäufe aber Artikel 349 AEUV könnte Ausnahmen ermöglichen, wenn sie gut begründet sind. Deshalb nun der Vorschlag des Außenministers an die Europäische Kommission, die Kanarische Regierung zu ermächtigen, den Kauf von Immobilien zu begrenzen, wenn sie nicht als Hauptwohnsitz gedacht sind. Das soll den Druck auf den Immobilienmarkt verringern, so der Minister für Territorialpolitik und Generalsekretär der kanarischen PSOE auf X...

    https://x.com/avtorresp/status/2011410888847171661

    Die angestrebte Ausnahmeregelung wird meines Erachtens nicht gewährt werden, denn sie müsste zwingend erforderlich, angemessen und dabei möglichst diskriminierungsarm sein.

  10. Rainer´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #39
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    69 Jahre alt
    aus Agulo
    10.166 Beiträge seit 12/2019
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    Man darf echt gespannt sein, wie sich das alles in den kommenden Jahren auf die kanarischen Familien auswirken wird. Es ist immer und überall das gleiche: Otto (in diesem Fall vielleicht Pedro) Normalverbraucher ist mal wieder derjenige, der das Nachsehen hat.

  12. Fritzlore´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  13. Nach oben    #40
    Avatar von Zugvogel
    aus Selva Negra
    602 Beiträge seit 01/2020
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    Vor 6 Jahren wurde mir für 45.000 eine Wohnung angeboten. Jetzt wird diese für 120.000 angeboten oder für 1.200 Euro pro Monat vermietet.

  14. Zugvogel´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  15. Nach oben    #41
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    69 Jahre alt
    aus Agulo
    10.166 Beiträge seit 12/2019
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    Der Cabildo und Visocan erwerben ein neues Gebäude für Sozialwohnungen und treiben die Übergabe der ersten Wohnanlagen voran.

    https://www.lagomera.es/noticia/cabi...gida-y-avanzan

    Die ersten Wohnungen werden im kommenden April in Vallehermoso übergeben, und in den nächsten 15 Tagen wird das Projekt und die Bauarbeiten für die 36 Wohnungen in Tecina ausgeschrieben. Der Cabildo und das öffentliche Unternehmen der Regierung der Kanarischen Inseln investieren 22,8 Millionen Euro in La Gomera, um den Bürgern Sozialwohnungen zur Verfügung zu stellen.

  16. Fritzlore´s Beitrag erhielt 5 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  17. Nach oben    #42

    44 Beiträge seit 12/2019
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    69
    Vorsicht vor unseriösen Immobilienangeboten auf Gomera!
    In letzter Zeit sind private Angebote von Häusern in Gomera im Internet zu sehen, von denen bekannt ist, dass die Angebote jede Menge falsche Angaben enthalten. Dazu zählen vor allem Häuser, die teilweise oder fast vollständig ohne Baurecht errichtet oder erweitert wurden. Auch die Größe der Grundstücke und das angebliche Baurecht stimmt oft nicht mit den offiziellen Angaben im Registro und Catastro (Katastergericht) überein.
    Sicher beim Kauf ist man nur, wenn der Eigentümer eine öffentliche Besitzurkunde ("Escritura publica") vorweisen kann in der u.a. die Wohnfäche und die Grundstücksfläche korrekt aufgeführt sind. Seriöse internationale Makler auf der Insel bieten in der Regel auch nur Objekte mit escritura publica an.
    Wenn es blöd läuft und man lässt sich auf einen Kauf nur mit einer privaten Besitzurkunde (escritura privada) ein, kauft man sich nicht den erwarteten Traum, sondern eher einen Albtraum aus Behördengängen, Rückbauverpflichtungen und Wertminderungen.

  18. Palmeros´s Beitrag erhielt 5 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  19. Nach oben    #43

    249 Beiträge seit 12/2019
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    275
    Das ist wahr Palmeros. Aber es finden sich dauernd Ausländer mit zu viel Geld die darauf reinfallen...

  20. Peko´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  21. Nach oben    #44
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
    137 Beiträge seit 12/2007
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    Wenn man so auf den Kanaren rangeht, fallen viele Angebote unter diese Warnung.

    Gerade im ländlichen Raum stimmen die meisten Immobilien nicht mit den Eintragungen im Grundbuch überein, wenn es überhaupt einen Eintrag gibt. Der Kauf nicht legaler Bauten sowie ganz ohne Grundbuch im guten Glauben ist hier noch sehr verbreitet. Kenne Leute auf Teneriffa, die suchen seit 6 Jahren eine Finca. Die wurden zwar mehrmals fündig aber jedes Mal hat sich ihr deutscher Anwalt an der Dokumentlage gestört. Nun suchen sie immer noch und die Preise haben sich inzwischen fast verdoppelt. Ich habe denen schon prophezeit, mit dem deutschen Anwalt werden sie niemals eine Finca erwerben.

  22. Rainer´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #45
    Avatar von Zugvogel
    aus Selva Negra
    602 Beiträge seit 01/2020
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    731
    Nun.. so ein Anwalt oder ein sehr gut recherchierendes Maklerbüro ist kein Fehler... Es gibt selbst Einheimische die wegen dem fehlerhaften Kartaster Amt seit Jahrzehnten Grundsteuer für ein Ihnen nicht gehörendes Nachbargrundstück bezahlt haben. Und dann gibt es noch die Fälle bei denen nach dem Hauskauf und der Renovierung die Miterben des Hausverkäufers aus Venezuela angereist sind und nach dem aktuellen Wert des Hauses ( Nach Renovierung) ausbezahlt werden wollten......

  24. Zugvogel´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  25. Nach oben    #46
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
    137 Beiträge seit 12/2007
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    Schon klar. Aber wenn man jedes Risiko ausschließen möchte, kann man hier im ländlichen Raum fast gar nichts kaufen. Makler, die solche Objekt vermitteln, sind deswegen nicht gleich unseriös. Die sollten aber mit offenen Karten spielen und das tun sie ja in der Regel auch. Spätestens bei den Kaufvorverträgen kommen doch die Karten auf den Tisch. Ein Anwalt ist trotzdem empfehlenswert aber der sollte lösungsorientiert auf einen möglichen Erwerb hinarbeiten. Wenn die es nicht kaufen, kauft es halt jemand anderes. Die meisten Käufer arrangieren sich im Laufe der Zeit mit den dokumentarischen Mängeln als Teil der Integration und leben glücklich in ihrer Immobilie. Im Idealfall spiegelte sich das Risiko wenigstens im Kaufpreis wider.

  26. Rainer´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  27. Nach oben    #47
     Unterstützer/in Avatar von Crazy Horse
    65 Jahre alt
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen - demnächst noch öfters La Gomera!
    6.337 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    6.974
    Wir hatten auch mal darüber nachgedacht ...
    Aber am Ende eine abbezahlte und inzwischen wertvolle Immobilie in Deutschland zu verkaufen, um den Schritt zu gehen und dann vielleicht mangels Luxusvermögen dumm dazustehen, hatte uns davon abgehalten.
    Von Mai bis September kann man aber auch im Münsterland prima leben!
    Was immer auch werde, bleibt treu dem Pferde!

  28. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  29. Nach oben    #48

    44 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    69
    Man muss unterscheiden, ob eine Häuschen auf dem Land für einen fünfstelligen Betrag von einem Einheimischen angeboten wird, oder ob eine Traum-Immobilie von einem Nicht-Einheimischen zu einem mittleren sechstelligen Betrag von privat angeboten wird. Für diesen zweiten Fall gilt mein Hinweis zu erhöhter Vorsicht und gerade in einem solchen Fall sollte unbedingt eine Escritura publica verlangt werden. Wenn es diese nicht gibt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas faul.
    Beim ersten Fall kann man vielleicht noch auf Vertrauensbasis auf eine escritura publica verzichten und hätte eben auch "nur" einen niedrigen oder mittleren fünfstelligen Betrag im Risiko, aber vielleicht auch Glück und einen kleinen Traum...

  30. Palmeros´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  31. Nach oben    #49
    Avatar von mateo
    48 Beiträge seit 11/2024
    Danke
    50
    Also ohne Notar sollte man nicht kaufen.
    Der Notar prüft alle Eintragungen, Schulden, Lasten, Rechte, ...

  32. Nach oben    #50
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
    137 Beiträge seit 12/2007
    Danke
    302
    Richtig. Ein notarieller Kaufvertrag ist sogar die Voraussetzung für eine anschließende Eintragung im Eigentümerregister. Aber ein Notar zieht auch nur sein beauftragtes Programm durch und würde ebenso eine illegal gebaute Immobilie mit total unklaren Eigentumsverhältnissen beurkunden. Kauf im Guten Glauben nennt man das. Dass man damit hinterher keinen Grundbucheintrag bekommt, steht auf einem anderen Blatt. Aber hier zu suggerieren, dass ein Notar irgendwelche Sicherheiten erhöhe, ist völlig realitätsfremd. Alles, was der nuschelnd runterrattert, sind für jedermann zugängliche Informationen und nichts weiter.

  33. Nach oben    #51

    249 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    275

    Apartamentos Laurisilva im Valle Gran Rey

    Ein kleines Rätsel für die Spezialisten hier: Im Lauri Silva sind ja mittlerweile sehr viele Apartments verkauft an Privat. Doch was haben die Käufer da GENAU gekauft? Geht auf die Suche, ist nicht ganz schwer.
    Achja, die Verkäufe liefen alle über Makler.

  34. Nach oben    #52
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
    137 Beiträge seit 12/2007
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    Lass mich raten... das sind touristische Wohnungen, die eigentlich nur über die Verwaltung vermarktet werden dürfen? In touristisch ausgewiesenen Zonen sind Immobilien dem Zweck gemäß zu nutzen und dürfen noch nicht mal als private Ferienwohnung selbst vermarktet werden, sondern müssen laut Artikel 38 dem einheitlichen Verwalter des Hotelbetriebs zur Verfügung stehen...

    https://www.boe.es/eli/es-cn/l/1995/04/06/7

    Selbstverständlich können Makler auch solche Immobilien an Privatkäufer vermitteln. Jede vernünftige Käufer weiß doch, worauf er sich einlässt, denn eine Vorabprüfung ist öffentlich für jeden zugänglich. In seltenen Fällen dürfen Eigentümer ihre Wohnungen selbst wenige Wochen im Jahr für sich nutzen. Käufer, die in diesen Wohnungen leben und von Strafen bedroht sind, können wohl zumindest eine vorübergehende Aussetzung der Sanktionen beantragen. Hierzu muss aber erst die Nutzungsänderung bei der Gemeindeverwaltung beantragt und anschließend das Regionalministerium informiert werden...

    https://x.com/TurismoGobCan/status/1901662904279355497

    Die kanarische Tourismusministerin de León hatte kürzlich auf X angekündet, diese über 30 Jahre alte Vorschrift vom Obersten Gerichtshof Spaniens abermals überprüfen zu lassen, um festzustellen, ob diese Einschränkung überhaupt mit dem europäischen Dienstleistungsrecht vereinbar ist...

    https://x.com/TurismoGobCan/status/1983162577015206244

    Sollte die Auflage kassiert werden, dürften Eigentümer von Apartments, die sich in touristischen Anlagen befinden, ihre Wohnungen künftig eigenständig anbieten, also außerhalb des vom Betreiber des Komplexes verwalteten touristischen Vermietungssystems. Das bedeutet dann jedoch nicht zwangsläufig, dass der Eigentümer nicht trotzdem für alle einheitlichen Dienstleistungen gleichermaßen aufkommen müsste bzw. vom Verwalter wie eine Gans ausgenommen wird, was seine Rendite deutlich schmälern dürfte.

  35. Nach oben    #53

    249 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    275
    Ja, das stimmt was du schreibst aber es beantwortet nicht das Rätsel.
    Der ganze Komplex läuft nämlich unter einer einzigen Katasternummer. Der Kauf kann überhaupt nicht korrekt eingetragen werden. Also kauft man praktisch nichts.

  36. Nach oben    #54
    Avatar von Rainer
    59 Jahre alt
    aus Teneriffa
    137 Beiträge seit 12/2007
    Danke
    302
    Zitat Zitat von Peko Beitrag anzeigen
    Der ganze Komplex läuft nämlich unter einer einzigen Katasternummer. Der Kauf kann überhaupt nicht korrekt eingetragen werden. Also kauft man praktisch nichts.
    Das stimmt nicht. Die gesamte Anlage wird im Kataster in 117 einzelne Immobilien unterteilt, also auch jedes einzelne der 102 Apartments für sich. Die können natürlich einzeln veräußert werden...

    https://www1.sedecatastro.gob.es/CYC...01&rc2=BS7009S

    Dort findet man auch die Klassifizierung aller Einheiten als touristischer Freizeitbetrieb, was eine dauerhafte Bewohnung sowie selbstständige Ferienvermietung durch die Eigentümer ausschließt. Es handelt sich also um Hotelzimmer, die per Gesetz unter Zwangsverwaltung des Hotelbetriebs stehen. Kann aber grundsätzlich nichts Schlimmes daran finden, sich da einkaufen.

  37. Nach oben    #55
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    69 Jahre alt
    aus Agulo
    10.166 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.351

    In San Sebastian sollen 141 Sozialwohnungen entstehen

    Der Inselrat von La Gomera und VISOCAN machen Fortschritte bei der Umsetzung der unterzeichneten Vereinbarung zur Förderung von geschütztem Wohnraum im Rahmen eines erschwinglichen Mietprogramms auf der Insel. Der Plan sieht die Bereitstellung von 141 Wohnungen in der Gemeinde San Sebastián de La Gomera und eine Gesamtinvestition von 28,3 Millionen Euro vor.

    Das Ergebnis dieser Vereinbarung spiegelt die Umsetzung von sieben Projekten in der Hauptstadt von La Gomera wider. Vier dieser Projekte werden auf bereits erworbenen Grundstücken realisiert, während die anderen drei die Sanierung unfertiger Gebäude betreffen. Diese Methode ermöglicht die Restaurierung bestehender Strukturen und deren Umwandlung in bezahlbaren Mietwohnraum.

    https://www.lagomera.es/noticia/el-c...otegidas-en-sa


  38. Fritzlore´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


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