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Thema: Konsolidierung und Rückbesinnung

  1. #1
    Avatar von El Tonto
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    Konsolidierung und Rückbesinnung

    Man kann den behoerdlichen Eindaemmungsmassnahmen im Zuge der SARS-CoV2-Pandemie auch positive Gesichtpunkte abgwinnen. Es kommt unweigerlich zu einer Neuordnung der Touristmusmaerkte. Das gilt auch fuer La Gomera.

    Der seit Ende der 80er Jahre geschwaechte Indiviualtourismus als urspruengliches Aushaengeschild fuer La Gomera wird wieder gestaerkt und der Massentourismus geschwaecht.

    Das z.B. in San Sebastian keine Kreuzfahrtschiffe mehr anlegen weil keiner mehr Reisen mit Kreuzfahrtschiffen unternimmt und daher die Veranstalter vom Markt bereinigt werden, sehe ich genauso positiv wie die Tatsache das weniger oder keine Tagestouristen von den grossen Inseln mit der Faehre und Bussen nach Gomera gekarrt werden.

    Die Unsicherheit ob Charterfluege tatsaechlich wie gebucht durchgefuehrt werden oder die Billigflugreisegesellschaften vor Reiseantritt bereits insolvent sind, beschleunigt die Marktneuordnung.

    Wenn Betreiber von Hotelketten und grossen Restaurants, die ihre Investitionen auf La Gomera und in anderen Regionen Spaniens auf Kredit finanziert haben, insolvent gehen und vom Markt bereinigt werden, ist das fuer den Individualtourismus sogar vorteilhaft.

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  3. Nach oben    #2
    Avatar von Rodrigo
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    Damit rennst du bei mir offene Türen ein, El Tonto
    Doch mich stört, dass hier mit der Gesundheit der Reisenden aus rein wirtschaftlichen Gründen gespielt wird.
    Eine Marktneuordnung ist sicherlich wünschenswert, doch auf wessen Kosten geht das? Ich befürchte, die großen Investoren, werden etwas gerupft durch die Krise kommen und Not werden diejenigen richtig leiden, die die meist schlecht bezahlten Jobs haben.
    Der Individualtourismus wird das auch nicht auffangen können.
    Gomera hat sein Alleinstellungsmerkmal schon lange verloren und die EU hat dabei kräftig mitgeholfen. Ich nenne nur den Bau des Flughafens und die Erweiterung des Hafens in VGR. Was hätte man mit dem Geld Gutes für den Individualtourismus tun können. So kann auch eine Unterstützung für strukturschwache Regionen aussehen.
    Aber: Hätte hätte Fahrradkette


  4. Rodrigo´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  5. Nach oben    #3

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    Das ist sozial-romantisches und vor allem unfassbar egoistisches Geschwafel. Es tut mir leid (eigentlich gar nicht), das so sagen zu müssen. Dahinter steht die Idee, der Gomero und die Insel solle doch bitte auf dem Stand von vor 40 Jahren verharren, weil man selber (mit dem mindestens doppelten Einkommen) es so schön pittoresk findet, von armen Pensions- und Ladenbesitzern sowie Bauern umgeben zu sein. Ich verrate Dir ein Geheimnis: Die Fraktion "ich stehe mit meinem Landrover nur wild in der Gegend und lebe im Auto" ist auch nicht der Traum der Leute hier. Aber erfreu' Dich mal weiter an insolventen Airlines und Hotels. Hauptsache es dient der Marktneuordnung. Deine "Marktneuordnung" schafft das Armenhaus Europas. Behutsamer Tourismus braucht sicher nicht solche "toll wenn alles den Bach runter geht" Mentalität, die eigentlich nur will, dass alles " wie früher" ist. Und wer auf Billigairlines schimpft, hat damit gute Argumente, möge dann aber auch wirklich bei seiner nächsten Reise nicht über die tollen Schnäppchen von XYZ jubilieren, sondern wirklich tief in die Tasche greifen.
    So, damit habe ich sicher keine Sympathiepunkte gesammelt...

  6. molino´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  7. Nach oben    #4
    Avatar von Rodrigo
    64 Jahre alt
    aus Nideggen
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    Genau das war mal meine Geschäftsidee. Viele Menschen sehnen sich nach der guten alten Zeit. Lässt sich damit Geld verdienen? NATÜRLICH

    trotzdem ein guter Einwurf von dir

  8. Nach oben    #5
    Avatar von Pagurus
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    Zitat Zitat von molino Beitrag anzeigen
    Das ist sozial-romantisches und vor allem unfassbar egoistisches Geschwafel.
    Egoismus ?

    Aber Nein ! Wir reisen doch aus rein altruistischen Motiven auf die Insel. Nämlich nur um die armen Gomeros und deren schwächelnde Wirtschaft zu unterstützen.

    Zitat Zitat von molino Beitrag anzeigen
    Und wer auf Billigairlines schimpft, hat damit gute Argumente, möge dann aber auch wirklich bei seiner nächsten Reise nicht über die tollen Schnäppchen von XYZ jubilieren, sondern wirklich tief in die Tasche greifen.
    Deshalb reisen wir ja auch mehrfach billig dahin, dann stimmt die Rechnung wieder.
    Einer hat sich hier mal gebrüstet, daß er vier mal jährlich auf seine Trauminsel fliegt.
    Mit Egoismus hat das rein gar nichts zu tun.

  9. Pagurus´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  10. Nach oben    #6
    Avatar von El Tonto
    aus Hamburg
    56 Beiträge seit 10/2020
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    Zitat Zitat von molino Beitrag anzeigen
    Das ist sozial-romantisches und vor allem unfassbar egoistisches Geschwafel. Es tut mir leid (eigentlich gar nicht), das so sagen zu müssen. Dahinter steht die Idee, der Gomero und die Insel solle doch bitte auf dem Stand von vor 40 Jahren verharren, weil man selber (mit dem mindestens doppelten Einkommen) es so schön pittoresk findet, von armen Pensions- und Ladenbesitzern sowie Bauern umgeben zu sein. Ich verrate Dir ein Geheimnis: Die Fraktion "ich stehe mit meinem Landrover nur wild in der Gegend und lebe im Auto" ist auch nicht der Traum der Leute hier. Aber erfreu' Dich mal weiter an insolventen Airlines und Hotels. Hauptsache es dient der Marktneuordnung. Deine "Marktneuordnung" schafft das Armenhaus Europas. Behutsamer Tourismus braucht sicher nicht solche "toll wenn alles den Bach runter geht" Mentalität, die eigentlich nur will, dass alles " wie früher" ist. Und wer auf Billigairlines schimpft, hat damit gute Argumente, möge dann aber auch wirklich bei seiner nächsten Reise nicht über die tollen Schnäppchen von XYZ jubilieren, sondern wirklich tief in die Tasche greifen.
    So, damit habe ich sicher keine Sympathiepunkte gesammelt...
    Das hat nichts mit " Sozialromantik " zu tun sondern sind Fakten. Es waren die " Hippies " und andere Individualtouristen welche als Erste zum Aufbau eines den oertlichen Begebenheiten angepassten Tourismus beigetragen haben. Dann ist in den 90 Jahren der Weg zum Aufbau des Massentourismus nach Vorbild der groesseren Kanareninseln und der Urlaubsregionen des Festlandspaniens betreten worden. Es kamen die " Neckermaenner " mit ihren Begehrlichkeiten nach Deutscher Currywurst, Deutschem Bier, Deutschem Fleisch und Deutschem Brot. Das hat den Wandel eingeleitet und ueberhaupt erst die Grundlage geschaffen das sich Gastronomen, Baecker, Fleischer, Einzelhandelsgeschaefte und andere Gewerbetriebe etablieren und in Konkurrenz zu den Gomeros treten konnten.

    Was war den Gomeros damals wohl lieber? Individualtouristen mit einer bescheidenen aber stetigen Nachfrage welche exklusiv von den heimischen Gewerbetreibenden mit Angeboten bedient werden konnte oder die spaeter geoeffnete Tuer des Massentourismus der ueberhaupt erst die Konkurrrenz von Gewerbetreibenden aus Deutschland, Schweiz, Oesterreich und Festlandspanien geschaffen hat?

    Ich habe noch die Zeit miterlebt zu der El Fotografo als einer der ersten Innovatoren und Fruehadaptoren seine rege Geschaeftstaetigkeit auf La Gomera begonnen hat. Das seine Mutter schon Jahrzehnte vorher auf der Insel lebte und ihm den Weg geebnet hat, fiel voellig unter den Tisch. Die Gomeros haben sich damals aber nicht taeuschen lassen. Thomas Mueller war unter den Gomeros ausserordentlich unbeliebt, insbesondere wg. seiner Ueberheblichkeit und seinem uersaettlichen streben nach mehr.

    Aber nun zu meiner angeblichen " Freude " darueber das immer mehr Flugreisegesellschaften und Kreuzschiffreisenreiseveranstalter insolvent gehen. Ich sehe den Tatsachen der veraenderten Maerkte ins Auge. Es gibt nicht nur Lebenszyklen fuer Produkte sondern auch fuer Dienstleistungsangebote. Ausserdem entscheiden Veraenderungen der Bedingungen darueber ob erfolgreiche Geschaeftskonzepte laengere Zeit bestand haben oder obsolet werden. Der Massentourismus mit Billigflugreisen und Kreuzfahrtschiffsreisen als kausale Negativfolgen der SARS-CoV2 Pandemie obsolet geworden. Das sind Fakten die man nicht ignorieren sollte, sondern mit denen man sich abfinden kann, weil es ohnehin nicht anders geht.

    Die Flugpreise fuer Charterfluege werden stark ansteigen weil die staatliche Unterstuetzung von Fluggesellschaften nicht ewig weitergehen kann. Bei erheblich weniger Fluggaesten muessen die Fluggesellschaften hoehere Preise verlangen, weil sie sonst jeder Flug noch tiefer ins Minus bringt. Ich vermute mal die Ticketpreise fuer Charterfluege vom Flughaefen in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz nach Teneriffa-Sued werden sich auf 700 bis 900 EUR fuer den Hin- und Rueckflug ohne Uebernachtung einpendeln. Es ist jetzt schon absehbar das der Massentourismus auf La Gomera erheblich geschwaecht wird und das dadurch der Individiualtourismus wieder erstarken kann, von dessen stabilen " Hippie und Aussteiger " Gruenderimage auch der Massentourimsus ueber die letzten Jahrzehnte als " Trittbrettfahrer " profitiert hat.

    Hippies
    Unsere sattsam bekannten Hippie-Hunter, die mit aller Gewalt Gomera absolut hippiefrei machen wollen, rudern derzeit voll zurück. Zumindest verbal. So wird jetzt offiziell auch nicht mehr von Hippies geredet. Gegen die hat man neuerdings ja gar nichts (!!!). Die neue Definition des unerwünschten Gomera-Besuchers lautet: “Obdachloser”. Das sind auf Gomera Touristen, die kein Appartement mieten, sondern lieber kostenlos irgendwo im Wald oder am Strand schlafen. Die sind ja auch echt obdachlos, oder was?

    “Wenn so ein Hippie gewaschen und gekämmt mit TUI oder Neckermann anreist, brav an der Reception in der Schlange steht, keine anderen Gäste durch seine Anwesenheit stört und auch sonst nicht negativ auffällt, dann ist der ja auch kein richtiger Hippie mehr. Dann ist der bei uns natürlich immer herzlich willkommen!”


    https://vallebote.de/hippies-3493/
    Geändert von El Tonto (25.10.2020 um 08:24 Uhr)

  11. Nach oben    #7

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    Ich sag ja: Sozialromantik. Die armen aber glücklichen Gomeros der 80er Jahre. Die es großartig fanden, dass es keine Infrastruktur gab, die bei der medizinischen Versorgung mit dem niedrigen Niveau glücklich waren und sich immer freuten, dass eine notwendige Reise nach Teneriffa hin und zurück mehrere Tage brauchte. Hach war das damals schön. Du bist dann nach dem Urlaub zurück nach Deutschland und hast geschwärmt von der Ursprünglichkeit. Dass die verdammt anstrengend sein kann, wenn man sie 365 Tage im Jahr 75 Jahre lang hat... schon mal darüber nachgedacht?? Die Entwicklung der Insel wird politisch von den Gomeros bestimmt und Curbelos Massnahmen der vergangenen Jahre zeigen, dass Fortschritt und Entwicklung auch hier etwas sind, an dem die Bevölkerung teilhaben möchte. Wer heile Welt Reservate sucht, muss dafür einen Preis als Tourist zahlen, damit die Massen fern bleiben. Und der Preis ist dann so hoch, dass die "Ich schlafe im Landrover" Fraktion sicher hinten über fällt. Sonst muss man eben akzeptieren, dass auch andere Menschen auf die Insel wollen. Zumal ich von Massentourismus noch nicht sooo viel auf Gomera sehe. Und die internationalen Konzerne treten auch kaum auf (Olsen ausgenommen, der aber schon seit 100 Jahren hier wirkt). Nach Deinen bisherigen Ausführungen finde ich es zudem befremdlich, sich als nächstes in einem anderen Thread nach dem Makler der Casa Maria zu erkundigen. Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn Dir die deutschsprachige Präsenz auf der Insel nicht passt - es gibt nicht nur das Valle!

  12. molino´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  13. Nach oben    #8
    Avatar von El Tonto
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    Du willst nicht begreifen das sich die Zeiten aendern. Es wird eine Rueckbesinnung auf die Wurzeln des La Gomera Tourismus eintreten. Dazu kann auch gehoeren das die Casa Maria als Ikone der Insel nicht in die Haende abrissmotivierter Investoren faellt, die anschliessend auf das Grundstueck eine Bettenburg oder Mc Donalds " Restaurant " hinklotzen, weil angeblich die baurechtlichen Bedingungen keine Sarnierung und Umgestaltung gestatten. Sobald ich den Kontakt mit der Erbengemeinschaft oder dem zustaendigen Makler hergestellt habe, werde ich das pruefen lassen.

    Ich finde das die Substanz- und Imageerhaltung beim Objekt Casa Maria der Vorrang gegeben werden sollte, selbst wenn Abriss und Neubau wirtschaftlicher sein kann aber nicht sein muss, weil die Abrissfaelligkeit seitens unlautere Investoren immer wieder gern als Pseudoargument angefuehrt wird, weil sie sich dadurch erhoffen den Kaufpreis druecken zu koennen.

    Erbstreitigkeiten kommen ausserdem sowohl bei Wohnimmobilien als auch bei Gewerbeimmobilien immer mal wieder vor. Das verzoegert die Vermarktung des Objekts und gilt fuer alle Laender. Wenn die Informationen stimmen ist die Casa Maria bereits seit 2017 geschlossen und findet keinen Investor. Das ein touristischer Magnet wie die Casa Maria mit jahrzehntelanger Tradition nun schon fast 3 Jahre nicht genutzt wird, ist dem Image von Gomera abtraeglich. Das sollten sogar Regionalpolitiker von La Gomera bzw. dem VGR erkennen koennen.

  14. Nach oben    #9

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    Zitat Zitat von El Tonto Beitrag anzeigen
    Das sollten sogar Regionalpolitiker von La Gomera bzw. dem VGR erkennen koennen.
    Köstliches Menschenbild

  15. Nach oben    #10

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    Massentourismus auf La Gomera?
    Wo denn?

    Wir sagten manchmal an Weihnachten und Silvester "Boa sind das viele Leute hier. Ist das aber voll.'
    Natürlich war es nicht voll. Schon gar nicht in Hermigua.
    Nach Vgr fuhren wir gar nicht erst. War uns zu 'voll'. Fuhren stattdessen nach San Sebastian.
    Aber weder in San Sebastian noch in Vgr war es jemals voll.
    Voll wie an Orten mit Massentourismus.
    Voll empfand ich es in Puerto de la Cruz od Palma.

  16. Meerkatze´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  17. Nach oben    #11
    Avatar von El Tonto
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    Zitat Zitat von molino Beitrag anzeigen
    "Das sollten sogar Regionalpolitiker von La Gomera bzw. dem VGR erkennen koennen."
    Köstliches Menschenbild
    Die Bausuenden deutscher Provinzpolitiker waren das Hallenbaeder selbst in kleinsten Staedten gebauten worden sind, fuer die es dann keinen Bedarf gab. Die Bausuenden spanischer Politiker waren eben das sie die Kuesten mit Bettenburgen zupflastern liessen. Das Amigotum korrupter Provinz- und Kommunalpolitikern, mit dem sie sich zu Erfuellungsgehilfen von Bauunternehmern machen bzw. machen lassen, ist nichts Neues und gab es schon immer.

  18. Nach oben    #12
    Avatar von El Tonto
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    Die anderen Inseln sind auch das Aushaengeschild fuer sich selbst. Auf keine der anderen Kanarischen Inseln wurde aber das Image der " Hippie und Aussteigerinseln " gepraegt und das obwohl es bereits in den 80er Jahren keine " echten " Hippies mehr auf La Gomera gab. Ich habe noch einen interessanten Artikel auf einem Blog gefunden, der einen Eindruck gibt, wie es Anfang der 80er Jahre auf La Gomera war. In dem Artikel hat es noch Fotos der Casa Maria mit der Terassa und es gibt auch eindrucksvolle Fotos vom Mago in Vueltas am Babybeach.
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  19. El Tonto´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  20. Nach oben    #13
    Avatar von Rodrigo
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    Aussteiger- und Hippieinsel und / oder Wanderparadies, was zieht wohl besser als Konzept. Darüber kann man trefflich streiten, jedoch die Hippieinsel war zuerst da, das Wandern kam erst später dazu. Da die Wanderer nun mal mehr Geld auf die Insel spülen, scheint klar zu sein in welche Richtung die Frage nach den Image der Insel gehen wird.
    Wer weiß, wohin das alles noch führen wird. Gomera als Skiparadies, das wär doch was und die EU würde natürlich helfen, wie schon bei der Förderung einer Skiliftanlage auf Bornholm. Und mit dem Schnee ist es auch kein unlösbares Problem. Die Wissenschaft kann heute schon Schnee produzieren, der Temperaturen bis +20 Grad standhält. Da ist es nicht weit bis zu Schneekanonen, die Schnee aus Salzwasser produzieren.
    Ich sehe schon den Slogan: Wintersportparadies in atemberaubender Natur.
    Und die renovierte Casa Maria wird dann die größte Skihütte im Tal fürs Apre Ski

  21. Nach oben    #14

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    Wir wollen doch hoffen, dass die augenblickliche Tourismuskrise wenigstens die drei 600-Betten-Hotels, die wohl an der Playa geplant sind, auf Dauer verhindert. Die Pläne liegen allerdings schon in der Schublade, wird gemunkelt. Und der neue/alte Bürgermeister, heißt es, ist ein Befürworter.

  22. Schwarzwaldmädel´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #15
    Avatar von El Tonto
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    Kommunale Spitzenpolitiker und die Bauwirtschaft stecken oftmals einer Hose. Das Amigotum ist keine spezifische Erscheinung und tritt nicht nur in Deutschland und allen anderen Laendern Europas auf. Die Kanaren und auch La Gomera sind davon nicht ausgenommen. Das waere ein " Wunder " und an " Wunder " glaube ich nicht. Deine gute Hoffnung teile ich. Die grossen Bauloewen der Touristikbranche stutzt die kausalen Folgewirkungen der SARS-CoV2 Pandemie zu Kaetzchen.

  24. Nach oben    #16
     Forumspatron Avatar von Galileo
    65 Jahre alt
    aus Cisleithanien
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    Zitat Zitat von El Tonto Beitrag anzeigen
    Ich habe noch einen interessanten Artikel auf einem Blog gefunden, der einen Eindruck gibt, wie es Anfang der 80er Jahre auf La Gomera war. In dem Artikel hat es noch Fotos der Casa Maria mit der Terassa und es gibt auch eindrucksvolle Fotos vom Mago in Vueltas am Babybeach.
    Schöne Bilder - so habe ich es auch in Erinnerung.
    Was mir auffällt:

    Einige Bilder sind gespiegelt. Ist das beabsichtigt und wenn ja, warum?

  25. Nach oben    #17
    Avatar von El Tonto
    aus Hamburg
    56 Beiträge seit 10/2020
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    Zitat Zitat von Galileo Beitrag anzeigen
    Schöne Bilder - so habe ich es auch in Erinnerung.
    Was mir auffällt:

    Einige Bilder sind gespiegelt. Ist das beabsichtigt und wenn ja, warum?
    Ich vermute das ist nicht beabsichtigt. Die Fotos wurden von Dias digitalisiert und da kommt schon mal vor das die Dias falsch auf den Scanner gelegt werden.


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