Zum Roman von Günter Finger...

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Thema: Gomeras Gesundheitssystem und seine Grenzen

  1. #34
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    Stimmt, Zugvogel, einfach war es nicht. Wir haben uns damit auch viel Zeit gelassen, zusammen mit einer Frau, die seit gut 30 Jahren hier lebt und mit einem Gomero verheiratet ist. Sie spricht fließend Spanisch. Alleine hätten wir uns das nicht zugetraut.

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  3. Nach oben    #35
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    25.758
    Im Juni 2023 lag die Wartezeit auf einen chirurgischen Eingriff auf den Kanaren noch bei 5 Monaten. Seit eineinhalb Jahren wird nun an diesem Problem gearbeitet und es zeigen sich Erfolge: Jetzt sind es bereits 30 Tage weniger.

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...ca-de-24-dias/

    Weiter so!

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  5. Nach oben    #36
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    25.758
    La Gomera macht einen Schritt nach vorn bei der Modernisierung des Gesundheitswesens mit der Einführung des Single Viewer, einem technologischen Instrument, das es den Angehörigen der Gesundheitsberufe ermöglicht, von jedem Zentrum des Archipels (die einzelnen Ärztehäuser in den Dörfern sind hier gemeint) aus in Echtzeit auf die Krankenakten der Patienten zuzugreifen.

    https://www.lagomera.es/noticia/curb...su-funcionalid

    Diese Initiative kommt den 18.186 Patienten mit einer Gesundheitskarte auf der Insel zugute und wird die Effizienz der medizinischen Versorgung verbessern. Damit haben die Ärzte Zugriff auf medizinische und pflegerische Berichte, Analysen, radiodiagnostische Tests, Allergien und aktive Diagnosen, was die Koordinierung zwischen verschiedenen Spezialisten erleichtert und die Qualität der Pflege verbessert.

    Wir sind in den mittlerweile mehr als 12 Jahren, in denen wir auf Gomera leben, schon unzählige Male gefragt worden, ob es denn hier auch ein funktionierendes Gesundheitssystem gäbe. Mittlerweile bin ich der Meinung, daß das hier besser funktioniert als in Deutschland.


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  7. Nach oben    #37
    Avatar von Zugvogel
    aus Selva Negra
    617 Beiträge seit 01/2020
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    749
    Zitat Zitat von Fritzlore Beitrag anzeigen
    Wir sind in den mittlerweile mehr als 12 Jahren, in denen wir auf Gomera leben, schon unzählige Male gefragt worden, ob es denn hier auch ein funktionierendes Gesundheitssystem gäbe. Mittlerweile bin ich der Meinung, daß das hier besser funktioniert als in Deutschland.
    Ausser dass ich mal ohne Betäubung genäht wurde, habe ich da auch nur gutes zu berichten....

  8. Nach oben    #38
    Avatar von Dragon
    64 Jahre alt
    aus Lüneburg
    54 Beiträge seit 08/2021
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    67
    Gewagte These, dass die medizinische Versorgung auf La Gomera (nicht den Kanaren!) vergleichbar mit Deutschland ist ,:-)

  9. Nach oben    #39
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    Da insbesondere mein Mann etliche gesundheitliche Probleme hat, allen voran mit dem Herzen, hatten und haben wir sehr oft Arzttermine und diverse Krankenhausaufenthalte. Inklusive Notfallsituationen. Meistens hier auf Gomera, aber manchmal auch auf Teneriffa. Denn nicht alles geht hier. Unsere Erfahrungen waren bisher immer gut.
    Auf manches muss man lange warten, aber das ist in Deutschland auch so. Ich habe letztes Jahr mal versucht, einen Augenarzttermin für ihn während eines Besuchs in Hagen zu bekommen. Mehrere Monate sollten wir warten oder nach Bochum oder Duisburg fahren. Wir haben schließlich darauf verzichtet.

  10. Nach oben    #40
    Avatar von Diego
    65 Jahre alt
    aus Braunschweig
    64 Beiträge seit 01/2023
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    119
    Zu diesem Thema kann ich Fritzlore nur zustimmen. Wie sieht es denn mit dem deutschen Gesundheitssystem aus?
    Ich bin, und da bin ich froh, recht gesund. Ich habe aber genug schlechte Beispiele aus dem Freundeskreis.
    Beispiel: Ein Freund wartete 6 Wochen auf einen Termin zur OP an der Prostata. Die ganze Zeit lief er mit einem Katheter herum,
    was Entzündungen zur Folge hatte. Der Zustand verschlechterte sich dermaßen, dass er in die Notaufnahme musste.
    Da im Klinikum Braunschweig groß gebaut wird, musste er in einem Zelt bei Minustemperaturen warten, bis er dran kam.
    Das andere Beispiel, von einem Freund, der mit einer Blutvergiftung 6 Stunden in der Notaufnahme gewartet hatte und schließlich nach Hause geschickt wurde, hatte ich bereits im letzten Jahr angeführt. Als er am nächsten Tag wieder antrat, wurde die
    Diagnose endlich gestellt, doch zu spät. Während der OP fiel er ins Koma und starb.

  11. Diego´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  12. Nach oben    #41
     Unterstützer/in Avatar von mrjasonaut
    64 Jahre alt
    aus Berlin-Wilmersdorf
    2.986 Beiträge seit 01/2022
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    3.155
    Zitat Zitat von Fritzlore Beitrag anzeigen
    Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es so weit...

    https://x.com/012Gobcan/status/1747959206328631339

    Nun kann man das Formular für die spanische Patientenverfügung herunterladen.

    https://www.gobiernodecanarias.org/sanidad/sgt/mav

    Wir haben das dann zusammen mit einer Freundin ausgefüllt, die besser spanisch spricht als wir, um keinen Fehler zu machen. Dann mussten wir damit ins Krankenhaus in San Sebastian. Dort gibt es eine Rechtsabteilung. Die haben es weiter gegeben nach Teneriffa, von da haben wir ein ID per Mail bekommen, die besagte, dass wir ordnungsgemäß gemeldet sind und im spanischen Gesundheitssystem versichert sind. Mit dieser ID mussten wir zum Notar in San Sebastian. Heute hatten wir den Termin dort. Die Dame ist alles nochmal mit uns durchgegangen und nach erfolgter Unterschrift schicken sie das ganze nun zum Eingeben ins System nach Teneriffa. Damit hat jedes Krankenhaus und jeder Arzt hier nun Zugriff darauf und unser Wille muss berücksichtigt werden. Im Moment gilt es nur in unserer Provinz, es soll aber demnächst mit dem System dem System auf dem spanischen Festland verknüpft werden. Das alles war übrigens kostenlos.
    Thema Patientenverfügung, da hatte ich mich durch einen Online Fragebogen der Verbraucherzentrale gehangelt, das Formular ausgefüllt und unterschrieben bei der Bundesnotarkammer abgelegt. Kostenpunkt 20€ wenn ich das Recht erinnere. Jetzt darf mich die Frau abschalten lassen, wenn es soweit ist.
    Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel. Wilhem Busch 1884

  13. Nach oben    #42
    Avatar von Dragon
    64 Jahre alt
    aus Lüneburg
    54 Beiträge seit 08/2021
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    67
    Nur damit hier kein falscher, rosarot gefärbter Eindruck entsteht, gerade für Menschen, die vielleicht lange Zeit auf der Insel verbringen möchten: Für viele medizinische Bereiche gibt es keinerlei Fachärzte auf La Gomera. Wer da Bedarf hat, muss entweder nach Teneriffa oder man wartet, bis alle paar Wochen Mal ein entsprechender Arzt nach La Gomera kommt. Diese Termine stehen nicht immer längerfristig fest. Wer zur Fachbehandlung, als gesetzlich Versicherter nach Teneriffa muss, kann sich dann oft auf eine längere Fahrt nach Candelaria einstellen. Und wenn ich als Beispiel für lange Wartezeiten lese, dass man in Deutschland 6 Wochen auf eine OP warten muss - da träumen Canarios bei nicht lebenswichtigen Eingriffen meistens nur von. Richtig ist, dass die vorhandenen Ärzte auf La Gomera sich meistens Mühe geben.

  14. Dragon´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  15. Nach oben    #43
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    Daß wir ins Krankenhaus Candelaria in Santa Cruz de Tenerife mussten ist uns natürlich auch schon ein paarmal passiert.
    Das hat 2 Seiten: die Fahrt ist natürlich lang, aber man bekommt die Kosten erstattet und wenn man dort übernachten muss sogar noch Geld für das Hotel und die Verpflegung zurück. Wenn der überweisende Arzt auf Gomera bestätigt, daß der Patient eine Begleitperson benötigt, dann wird auch für die bezahlt. Wir begründen das immer damit, daß ich für meinen Mann übersetzen muss.
    Was nicht gut ist sind die langen Wartezeiten dort im Hospital. Da ist Teneriffa eine ganz andere Nummer als Gomera. Das ist Massenabfertigung.

    Zu den Wartezeiten auf Eingriffe: ich habe meine Knie-Op im September in Deutschland machen lassen. Vor allem deshalb, weil ich das verbinden wollte mit einer stationären Reha, hier auf Gomera gibt's das nicht. Meine Wartezeit auf die Op betrug 4 Monate. Und natürlich haben wir die Reise mit Besuchen bei Freunden und unserer Familie verbunden.

    Hier auf Gomera haben wir bisher noch nie lange warten müssen und bei Notfällen sind sie wirklich schnell und gut.
    Es geht aber nun mal nicht alles hier. Wie auch auf so einer kleinen Insel?

  16. Fritzlore´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  17. Nach oben    #44
    Avatar von Diego
    65 Jahre alt
    aus Braunschweig
    64 Beiträge seit 01/2023
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    119
    Meine Frau hatte mich gerade berichtigt, der Freund hatte nicht 6 Wochen sondern 4 Monate auf die OP gewartet. By the Way, er ist privat versichert. Wir haben noch keine Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen auf La Gomera gemacht. Bei einem anderen Freund (Alter 69), hatte sich die Netzhaut ablöst. Seine Frau ist mit ihm ins Klinikum Braunschweig gefahren. Sie wurden abgewiesen und nach Hannover verwiesen. Von dort erfolgte eine weitere Abweisung. Schließlich ist sie mit ihrem Mann bis nach Göttingen gefahren. Dort wurde er zum Glück behandelt. Sicherlich hatte das deutsche Gesundheitswesen in der Vergangenheit ein hohes Niveau, doch dieses verschlechtert seit Jahren kontinuierlich. Wir können auch nicht erwarten, dass sich auf einer kleinen Insel im Atlantik die Fachärzte nur so tummeln. In Deutschland werden Fachzentren sukzessive in regionalen Zentren gebündelt. Das hat bei komplizierteren Eingriffen ebenfalls zur Folge, dass man hunderte Kilometer anreisen muss.

  18. Diego´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  19. Nach oben    #45
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    So haben wir das in Deutschland auch erlebt. Wir kannten noch ein gutes System von vor unserem Umzug 2012 nach Gomera. Und wir wundern uns jetzt jedesmal, wie sich das bereits verändert hat.
    Ein Beispiel: als wir letztes Jahr im Herbst in Hagen waren bekam mein Mann eine Blasenentzündung. Natürlich an einem Wochenende. Früher ging man zum Notarzt und ließ sich was verschreiben. Ging aber nicht. Ich musste bei einer Zentrale irgendwo anrufen und die wollten uns doch glatt nach Herne schicken deswegen. Haben wir aber nicht gemacht. Ich bin einfach alleine mit einem in der Apotheke gekauftem sterilen Uringefäß zur Notarztpraxis in Hagen gefahren und habe denen das Töpfchen auf den Tisch gestellt. Erst wollten sie nicht, aber nach einer längeren Diskussion haben sie es doch getestet und mir ein Rezept für Antibiotika für Günter mitgegeben. Und gesagt, daß sie das eigentlich gar nicht dürfen, weil heute alles über diese Zentrale laufen muss. Wie blöd ist das denn? Übrigens: dort war gähnende Leere. Ich war alleine da. Wäre ich der Anweisung der Zentrale gefolgt wären wir - zu zweit - mit dem ÖPNV von Hagen nach Herne und zurück gefahren für dieses Rezept.

    Das Prozedere in so einem Fall wäre auf Gomera folgendes gewesen:

    Mit unserem Auto von Agulo eben rüber nach Hermigua in die 24-Stunden-Notaufnahme fahren, den Test abwarten, Rezept mitnehmen und fertig.
    Genau so erlebt vor cirka 2 Jahren.

  20. Fritzlore´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  21. Nach oben    #46
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    Die Kanarische Regierung will Terminlücken in Krankenhäusern künftig gezielter vermeiden – mit einem digitalen Tool, das Patienten per SMS erreicht. Präsident Fernando Clavijo und Gesundheitsministerin Esther Monzón stellten am Dienstag ein neues System vor, das derzeit testweise am Universitätskrankenhaus La Palma und im Candelaria auf Teneriffa läuft.

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...-mediante-sms/

    Das Prinzip: Wer einen Termin beim Facharzt hat, erhält einige Tage vorher eine SMS mit einem Link zu einer leicht bedienbaren Seite. Dort lässt sich der Termin bestätigen, verschieben oder absagen – schnell, direkt und ohne Warteschleifen. Reagiert der Patient nicht, wird automatisch ein Rückruf eingeleitet. Auch über das Festnetz.

    Das Ziel: Ausfallzeiten verringern, Wartezeiten verkürzen und die Organisation der Sprechstunden verbessern. Der Service ist barrierearm, ersetzt bisherige Einzellösungen in Krankenhäusern und soll bald ins gesamte kanarische Gesundheitssystem integriert werden. Voraussetzung für die Nutzung ist die Hinterlegung der Mobilnummer im Krankenhaus. Wer das noch nicht getan hat, kann seine Kontaktdaten beim Aufnahmeschalter aktualisieren.

  22. Nach oben    #47
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    SCS-Patienten bewerten die Versorgung in den öffentlichen Krankenhäusern der Kanarischen Inseln mit einer sehr hohen Punktzahl.

    Wir haben persönlich auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Nur das Essen war - zumindest im großen Hospital Candelaria auf Teneriffa - genauso grottenschlecht wie in den deutschen Krankenhäusern, in denen wir in den letzten Jahren waren.

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...de-canarias-3/

  23. Nach oben    #48
    Avatar von Dragon
    64 Jahre alt
    aus Lüneburg
    54 Beiträge seit 08/2021
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    67
    Die Wahrheit ist auch, dass die Kanaren in ganz Spanien zu den absoluten Schlusslichtern bei Wartezeiten auf medizinische Versorgung zählen. Im Durchschnitt wartet man 158 (!) Tage auf einen Facharzttermin (aktuelle Studie). Auch die Notversorgung in Krankenhäusern gehört nach Aussage von Patientenvertretern zu den schlechtesten in Spanien (Stand letztes Jahr). Ich glaube, wir sollten hier nicht nur die offiziellen Jubelmeldungen der Regionalregierung verbreiten.

  24. Nach oben    #49
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    Ehrlich gesagt haben wir persönlich hier noch nie so lange auf irgendeinen Termin gewartet. Und wir sind schlichte AOK-Patienten. Das geht hier immer viel schneller als in unserer Heimatstadt Hagen. Und wir brauchen oft Termine, weil mein Mann mit 75 diverse gesundheitliche "Baustellen" hat, für die wir einen Facharzt brauchen.
    Vielleicht ist das ja auf den großen Inseln anders als auf Gomera?

  25. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  26. Nach oben    #50
    Avatar von Dragon
    64 Jahre alt
    aus Lüneburg
    54 Beiträge seit 08/2021
    Danke
    67
    La Gomera hat faktisch kaum Fachärzte, so dass man für Spezialisten ohnehin nach Teneriffa muss (nur in einigen Disziplinen verirrt sich alle paar Wochen einer tageweise auf die Insel)

  27. Nach oben    #51
     Unterstützer/in Avatar von Crazy Horse
    65 Jahre alt
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen - demnächst noch öfters La Gomera!
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    Zitat Zitat von Dragon Beitrag anzeigen
    La Gomera hat faktisch kaum Fachärzte ...
    Kann ich mir auch nicht vorstellen bei max. 22.000 potentiellen "Kunden".
    Ich denke, Fritzlore meinte fachärztliche Hilfe - also medizinische Gerätschaft und entsprechnd daran geschultes Personal für die Diagnostik und Therapie. Der Facharzt selber wird wohl eher von Los Cristianos - wie von Dragon ergänzt - handeln.
    Ansonsten sind die Allgemein-Mediziner bestimmt so gut geschult, dass sie die weiterführenden Maßnahmen zuweisen können.
    Was immer auch werde, bleibt treu dem Pferde!

  28. Crazy Horse´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  29. Nach oben    #52
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    Nein, Fachärzte.
    Es gibt im Krankenhaus hier 16 sogenannte Consultas dafür. Es gibt ständige Ärzte dort und Fachärzte.
    Im Krankenhaus in San Seb sind jeden Tag Fachärzte. Nicht täglich alle, aber z.B. samstags und dienstags kommt ein Kardiologe vom Krankenhaus Candelaria rüber. Freitags ist es der Traumatologe. Die anderen Wochentage weiß ich nicht mehr. Beim Chirurgen waren wir kürzlich an einem Donnerstag und beim Augenarzt glaube ich war es ein Montag oder Dienstag. So sind immer mehrere Disziplinen vertreten.
    Man bekommt den Termin zugewiesen. Aber zuerst geht man zum Hausarzt im Dorf, der beantragt sozusagen den Termin für Dich. Dann wartest Du auf den Anruf vom Hospital. Manchmal kommt der schon kurz drauf, manchmal dauert es ein paar Wochen.
    Auf verschiebbare OPs wartet man in der Tat manchmal lange. Es geht immer nach Dringlichkeit.

    Cartera de servicios https://share.google/8bTcrWBiIe7SUXwcN

    Ich meine sogar gelesen zu haben, daß der Kardiologe mittlerweile komplett hier ist.

  30. Fritzlore´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  31. Nach oben    #53
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    Das Centro Salud im Valle Gran Rey wird erweitert...

    https://www.lagomera.es/noticia/el-p...inmueble-desti

    Die dazu nötige Übertragung des Grundstücks wurde gestern bestätigt.

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  33. Nach oben    #54
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    Zwar nicht direkt Gomera, aber die Bewohner von Gomera betrifft das auch:

    Für viele Untersuchungen und Behandlungen muss man ins Hospital Candelaria in Santa Cruz de Tenerife.
    Die dortige Notaufnahme war seit Jahren hoffnungslos überlastet, weil dort nicht nur die Notfälle von Teneriffa, sondern auch die von Hierro, Palma und Gomera versorgt werden mussten.
    Nun wurde die Notaufnahme für sehr viel Geld endlich umgebaut und deutlich erweitert.

    Auch wir haben schon mehrfach stundenlang da gesessen, wenn sie uns im Krankenhaus in San Sebastián nicht helfen konnten und uns da rüber geschickt haben. Günter nannte die dortige Notaufnahme immer "das Haus, das Verrückte macht".

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...e-95-millones/

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  35. Nach oben    #55
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
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    25.758
    Super story heute:

    Mein Günter sollte zum Lungenfacharzt ins Krankenhaus nach San Seb kommen. Er hat COPD, eine Folge von 50 Jahren "Schwarzer Krauser". Das wird hier halbjährlich kontrolliert.

    Sie rufen einen "Ha-ins" auf.
    Wiegen, Größe messen und Blutdruck messen, fragen alles mögliche.
    Mir kommen so langsam Zweifel.
    Dann rein zum Doc.
    Der erklärt uns wortreich, daß eine OP nur in Teneriffa möglich ist, hier nicht. Nicht die nötige technische Ausstattung für so eine Op.
    Hä? Was wollen die denn operieren bei COPD? Ich frage nach. Verständnisloser Blick vom Doc: "Na, den grauen Star, was sonst?!". Wie??? Grauer Star? Nee!!!!

    Des Rätsels Lösung: sie meinten einen anderen Patienten. Einen "Hans" und keinen "Heinz" (Günter).

    Uff, grade noch mal gut gegangen. (Grins)
    Au Mann.

  36. Fritzlore´s Beitrag erhielt 6 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  37. Nach oben    #56
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    In den letzten Jahren haben die Kanaren ordentlich an ihrem System für die Betreuung Pflegebedürftiger gearbeitet. Das zeigt nun Erfolge. Zum Beispiel sind die Wartelisten deutlich kürzer geworden. Im nationalen Vergleich sind die Inseln nun Vorreiter.

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...pos-de-espera/

  38. Fritzlore´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  39. Nach oben    #57
     Unterstützer/in Avatar von Crazy Horse
    65 Jahre alt
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen - demnächst noch öfters La Gomera!
    6.396 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    7.084

    Hospital Nuestra Señora de Guadalupe in San Sebastián

    Dann also aus aktuellem Anlass unsere Erfahrung im Hospital von La Gomera:

    Zunächst einmal, das Hospital ist riesig und modern. Viele Flure und lange Gänge. Und was ich so lesen konnte, es hat so ziemlich alle Fachbereiche, die es medizinisch so gibt.
    Hospital SanSeb.png
    Wir sind dann also mit dem Arztbrief vom Centro Salud im VGR dahin und haben uns an die Receptión im Eingangsbereich genähert. Zwei Empfangsdamen gaben sich Mühe, freundlich zu blicken, doch irgendwie las ich bei denen "Was wollen die denn hier an einem Samstag?".
    Die eine gab sich auch viel Mühe, uns gleich wieder los zu werden. "Der Arztbrief sei unvollständig" und "es fehle eine Überweisung an die Radiologie" wegen des Röntgens. "Und überhaupt, es sei doch Samstag und wir könnten doch Montag wiederkommen."
    Die andere hingegen, gab sich anders Mühe und wies ihre Kollegin daraufhin, dass man diese Überweisung doch auch oben in der Urgencia austellen könne.
    Sie nahm sich unserer an und schob Caminanta durch die verwinkelten Ecken und langen Flure und ich eierte hinterher.
    Einmal bekamen wir einen Schrecken, denn wir kamen an zwei Wartebereichen vorbei, die mit Menschen geflutet waren. Alle glotzten auf einen laut plärrenden Fernseher mit infantilen Musikdarstellungen.
    Aber für uns gings kreuz und quer weiter in die hinterste Ecke zur Notaufnahme (Urgencias). Dort abermals Zettel ausfüllen, Krankenkasse und Perso vorzeigen und Warten!
    Irgendwann ging es tatsächlich in einen Untersuchungsraum mit einem Doktor hinter seinem Schreibtisch. Dieser, und das kannte ich schon von eigenen Aufenthalten im spanischen Gesundheitssystem, würdigte uns keines Blickes, korrespondierte nur mit seiner Helferin, die ihm auch den Arztbrief vom VGR überreichen musste. Dann viel Getippe und er hatte ein weiteres Dokument für uns erstellt. Einmal ließ er sich sogar herab und schaute auf den Gipsfuß und ließ sich erklären, wo es denn weh täte. Caminantas Kommentare, halb spanisch halb englisch, waren dann aber schon zu viel für ihn. Ein "Si Si" im Umdrehen beendete die kurze Konsultation. Dann musste ich den Raum verlassen und gebe nun wieder, was Caminanta berichtete.
    Das Positive vorweg: Caminanta wurde nun die ganze Zeit von derselben Helferin begleitet, während ich draußen in den gepfegten Anlagen in die Berge schauen durfte. Immerhin gab es dort einen Kaffee- und Getränkeautomat samt den üblichen Bolsas mit dem ungesunden Zeugs drinne.
    Also Röntgen! Aber vorher Warten! Auf Caminantas Frage, was denn mit dem Gips sei, hieß es "das geht auch so!". Warten auf das Ergebnis ... und ... Röntgenbilder waren dann doch nixx!
    Also Gips ab und Warten aufs nächste Röntgen ohne Gips.
    Nach zweienhalb Stunden - inzwischen mit neuem Gips - übergab dann der Arzt die Röntgenbilder und einen Arztbericht und wollte sich schon wieder umdrehen, als er dann auf Nachfrage erklärte, dass ein Mittelfußknochen gebrochen sei. Caminanta solle mal nächste Woche in Deutschland zum Arzt gehen und hatte auch eine Bescheinigung anbei geheftet, dass Caminanta flugfähig sei.
    Ich konnte dann zum Glück bis in die Krankenwageneinfahrt der Urgencias fahren und Frauchen wurde von den Helfern bis an die Autotür begleitet.
    Alles zusammen ca. 4 Stunden Aufenthalt. Ich kann aber außer der Wartezeit nichts Negatives über das Hospital schreiben. Gomera sollte froh sein, das zu haben!

    Ach so: Gekostet hat uns das keinen Cent. Alles über die TKK-Mitgliedskarte abgedeckt!
    Was immer auch werde, bleibt treu dem Pferde!

  40. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  41. Nach oben    #58
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    Danke für Deinen Bericht, Crazy Horse.

    Dazu ein paar Erläuterungen:

    Da das ein Unfall war hättet Ihr gleich zur Notaufnahme ganz hinten an der linken Seite des Hospitals gehen sollen. Deshalb die Konfusion an der Rezeption.
    Oben im Wartebereich sitzen immer viele Leute. Das täuscht aber, da dort nicht alle auf einen einzigen Arzt warten, sondern auf etliche Fachärzte. Das geht dann also doch immer recht fix.

    Am besten klappt natürlich alles, wenn man Spanisch spricht. Englisch können die meisten Ärzte auch, aber das ist oft so schlecht, daß auch wir lieber zu unserem lückenhaften Spanisch wechseln, anstatt zu versuchen, deren Englisch zu verstehen.
    Vielleicht wäre es angebracht, eine Sprach- Übersetzungsapp zur Hand zu haben.

    Alles in allem finde ich nach wie vor die Versorgung hier gut.

  42. Fritzlore´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  43. Nach oben    #59

    33 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    47
    Nach diesem Erfahrungsbericht möchte ich nun einen eigenen ergänzen... der sich etwas anders liest...!
    An einem Samstagmittag im letzten November ist meine Freundin auf einem Treppenweg im VGR gestürzt und in ihrem Knie hat es knack gemacht. Sie hatte große Schmerzen und konnte nicht mehr auftreten und das Knie nicht mehr beugen. Eine Residente riet uns dringend, sofort in die Urgencia nach San Seb zu fahren. Also hab ich meine Freundin ins Mietato bugsiert und nach San Sebastian chauffiert, bis direkt vor die Notaufnahme des Krankenhauses. Wir waren noch dabei, sie unter Mühen aus dem Auto wieder rauszuschälen, als schon im Laufschritt zwei Krankenhausangestellte aus der Klinik kamen, sie hatten einen Rollstuhl für meine Freundin dabei! Nach freundlichster Begrüßung und der Erledigung des Papierkrams (das ging ruckzuck) saßen wir etwa 20 Minuten im Wartezimmer, es war fast leer. Dann ins Sprechzimmer. Da ich etwas Spanisch spreche, habe ich meine Freundin dorthin begleitet. Im Sprechzimmer wartete eine junge Ärztin, eine andere Frau saß am Laptop und ein Krankenpfleger war auch anwesend. Die junge Ärztin hat uns sehr freundlich begrüßt und anschließend sich selbst sowie die beiden anderen Anwesenden namentlich vorgestellt, mit Vornamen. Dann hat sie sich den Vorfall schildern lassen und erklärt, dass sie zuallererst röntgen will, bevor sie bei einer manuellen Untersuchung des Knies womöglich irgendwas verändert/verschiebt... so ähnlich. Dann zum Röntgenzimmer, kurz warten, röntgen, wieder ins Sprechzimmer (ca. 30 Minuten). Im Sprechzimmer dann zunächst die gute Nachricht: nix gebrochen. Anschließend die manuelle Untersuchung. Tja, eigentlich müsste man eine CT machen, aber der nächste CT-Termin wäre erst in 12 Tagen (18. November oder so) gewesen, zwei Tage nach dem Rückflug. Also wurde ein ganz fester Verband angelegt und genau erklärt, worauf es ankommt (Bein ruhig halten, immer in leicht gebeugter Stellung, und nicht belasten), meine Freundin wurde mit einem Rezept für Schmerztabletten und eine Orthese versorgt und wir konnten wieder nach Hause fahren. Das mit der Orthese hat dann zwar nicht geklappt, die hätte bestellt und angepasst werden müssen, aber der Verband war ja ganz fest. Ein paar Tage vor dem Rückflug bin ich dann ins Centro de Salud gegangen und habe gefragt, ob jemand zu uns nach Hause kommen und den Verband erneuern kann, weil er sich inzwischen etwas gelockert hatte. Damit auf der Reise ja nix passiert. Unser Feriendomizil war nur über einen steilen, holprigen Treppenweg zu erreichen. Nachdem die erste Krankenpflegerin im Centro mir mürrisch erklärt hat, nein, geht nicht, die Patientin muss herkommen, habe ich etwas später einen freundlich aussehenden Krankenpfleger das Gleiche gefragt, und der hat gesagt, logisch, mach ich, ich komme am Tag vor dem Flug... Und das hat er dann auch getan und alles war - mal abgesehen von dem kaputten Knie - wirklich ganz wunderbar. Am folgenden Montag rief meine Freundin dann in Deutschland an, um einen CT-Termin zu vereinbaren: Früheste Möglichkeit am 2. Dezember.
    Also meine Freundin und ich waren geradezu geplättet von der Freundlichkeit, der Höflichkeit und der Fürsorglichkeit in der Klinik in San Sebastian. Auch fachlich gab es rein gar nichts zu bemängeln.

  44. Schwarzwaldmädel´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  45. Nach oben    #60
    Avatar von mateo
    53 Beiträge seit 11/2024
    Danke
    57
    Hier in D (Ost), letzte Woche Kinderarzt:
    "Bitte NICHT an die Wand lehnen!" sagt der Arzt wenig freundlich, als er in den Flur seiner Praxis tritt.
    Die ist rappelvoll, heiß, mehr Patienten als Stühle, auf denen die Schwächsten sitzen.
    Er sagt es zu einer Mutter mit Kleinkind, die erschöpft an der Wand lehnt.

    Das ist nicht repräsentativ für das ganze System, fühlte sich aber hässlich an.

  46. mateo´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  47. Nach oben    #61
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    Unsere Tochter hat letzte Woche im Ruhrgebiet ähnliches erlebt. Unfreundliche und unzureichende Behandlung nach fast 3-stündiger Wartezeit in der Notaufnahme im Krankenhaus nach einem Unfall. Man hat sie die ganze Zeit klatschnass frieren lassen. Nein, eine Decke könne man ihr nicht geben. Und sie ist als Beamtin Privatpatientin. Ich möchte gar nicht wissen, wie das bei uns als schnöde AOK-Patienten gelaufen wäre. Oder gar als ein der deutschen Sprache nicht mächtiger dunkelhäutiger Mensch.

    Sowas würde einem hier definitiv nicht passieren.

  48. Fritzlore´s Beitrag erhielt 5 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  49. Nach oben    #62
    Avatar von myrtel
    aus Eine von 3,785 Millionen
    404 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    382
    In der Rettungsstelle hatte es (jedenfalls vor zehn Jahren), keine Bewandtnis ob du privat oder gesetzlich versichert warst. Da wurden allesamt gleichbehandelt und jeder hat nur den Assistenzarzt zu Gesicht bekommen.
    Decken hätte es bei uns auch nicht gegeben, aber ein Laken zum zudecken, wäre sicherlich möglich gewesen.

  50. myrtel´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  51. Nach oben    #63
    Avatar von stpauliholgi
    67 Jahre alt
    aus Hamburg
    81 Beiträge seit 05/2020
    Danke
    53
    Ich liege gerade im Krankenhaus San Sebastian. Die Betreuung finde ich hier außergewöhnlich gut. Freundlich und Kompetent.
    Zum geschehen: am gestrigen Morgen bekam ich urplötzlich schlimme Magenkrämpfe und musste mich übergeben. Zum Glück war meine Tochter da und rief den Notarzt. Der kam relativ schnell, urteilte kurz und brachten mich im Krankenwagen nach San Sebastian ins Krankenhaus. Da für ihn die Diagnose zu ungenau sei.
    Aufgrund meines Zustands mit dauer Krämpfen wurden alle nötigen Untersuchungen sehr zügig durchgeführt und beschlossen zu operieren. Es hätte wohl eine schlimme Blutvergiftung mit Todesfolge die folge sein können. Jetzt bekomme ich weiterhin Antibiotika und werde noch einige Tage hier verbringen müssen. Leider versaut es mir meinen Urlaub, aber die ärztliche Betreuung ist hier top. Als wenn alle etwas ruhiger und entspannter arbeiten können.
    Sehr angenehm.

  52. stpauliholgi´s Beitrag erhielt 6 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  53. Nach oben    #64
    Avatar von Zugvogel
    aus Selva Negra
    617 Beiträge seit 01/2020
    Danke
    749
    Schnelle kompetente Hilfe und Heilung in Sicht. Was will man mehr...weiterhin alles Gute

  54. Zugvogel´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  55. Nach oben    #65
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    70 Jahre alt
    aus Agulo
    10.287 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    25.758
    Ach je, aber gut, daß sie Dir so schnell helfen.
    Ich wünsche Dir gute Besserung und eine schnelle Heilung.

  56. Fritzlore´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  57. Nach oben    #66
    Avatar von mateo
    53 Beiträge seit 11/2024
    Danke
    57
    Gute Besserung und Danke für deine. Beitrag!


  58. mateo´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


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