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Thema: ¡viva la música!

  1. #2410
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
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    Gedenktage

    Ja, auch der "Gesang" der Pardelas kann Musik in den Ohren sein.

    Am 27. September vor 250 Jahren ist Antonio Casimir Cartellieri (1772-1807) geboren.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Antonio Casimir Cartellieri (* 27. September 1772 in Danzig; † 2. September 1807 in Liebshausen, Böhmen) war ein deutsch-böhmischer Komponist der Klassik italienischer Herkunft.

    Cartellieris Eltern waren Sänger; der Vater Antonio war ein Sohn des aus Mailand stammenden Mecklenburg-Strelitz’schen Kammersängers Anton Cartellieri, die Mutter Elisabeth, geb. Böhm stammte aus Riga in Lettland. Als sie sich scheiden ließen (er war 14 Jahre), ging er mit seiner Mutter nach Berlin. Dort nahm er Kompositionsunterricht. 1791 fand er bei einem der Grafen Oborsky die Stellung eines Hofkomponisten und Musikdirektors. Bereits ein Jahr später feierte er in Berlin erste Erfolge mit der Kantate Contimar und Zora und der Operette Die Geisterbeschwörung. Er ging 1793 – mit einem Stipendium des Grafen – nach Wien, um weiteren Unterricht bei Antonio Salieri und Johann Georg Albrechtsberger zu nehmen. 1795 machte er Bekanntschaft mit Ludwig van Beethoven, der bei denselben Musikern studierte. In diesem Jahr stellte er sich mit dem Oratorium Gioas re di Giuda vor. Im selben Konzert trat Beethoven erstmals öffentlich in Wien als Klavierspieler und Komponist in Erscheinung. Cartellieris wachsender Ruf als Komponist verschaffte ihm 1796 eine Anstellung bei dem Fürsten Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz auf Schloss Raudnitz und Schloss Eisenberg (Jezeří) bei Komotau in Westböhmen mit wirtschaftlicher Sicherheit und sozialem Ansehen. Am 9. Mai 1803 heiratete er in der Wiener Augustinerkirche Franziska Kraft, die 1784 geborene Tochter des Cellisten Anton Kraft; das Ehepaar hatte drei Söhne. Einer der Söhne war der Franzensbader Kurarzt Paul Cartellieri.

    Mit Beethoven blieb Cartellieri bis zu seinem frühen Tod freundschaftlich verbunden.
    Hören wir sein
    Klarinettenkonzert Nr 3 in Es-Dur

    Ich liebe den Klang des „picksüßen Hölzls“, wie die Klarinette in Wien liebevoll genannt wird.

    1002 cartellieri.png

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  3. Nach oben    #2411
    Avatar von mrjasonaut
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    Aua Aua.

    Deutsche Romantik

    Es war, als hätt' der Himmel,
    Die Erde still geküßt,
    Daß sie im Blütenschimmer
    Von ihm nur träumen müßt. ...


    https://youtu.be/kBGyJvHe0kc
    https://www.klassika.info/Komponiste..._05/index.html

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  5. Nach oben    #2412
    Avatar von mrjasonaut
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    Zum Einschlafen.

    Busoni war heute Thema im Kalenderblatt.

    Interessanter Non Konformer in einer interessanten Zeit..

    Ein 'Berliner'.
    1894 übersiedelte er nach Berlin, wo er - abgesehen von der Zeit des Ersten Weltkriegs - bis zu seinem Lebensende am 27. Juli 1924 blieb.

    https://www.deutschlandfunk.de/90-to...ehrer-100.html

    https://portraits.klassik.com/people...te.cfm?KID=159

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  7. Nach oben    #2413
    Avatar von kunibert
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    Gedenktage mit Datumsproblemen

    Zitat Zitat von mrjasonaut Beitrag anzeigen
    Busoni war heute Thema im Kalenderblatt.

    Interessanter Non Konformer in einer interessanten Zeit..

    Ein 'Berliner'.
    1894 übersiedelte er nach Berlin, wo er - abgesehen von der Zeit des Ersten Weltkriegs - bis zu seinem Lebensende am 27. Juli 1924 blieb.
    Danke für den Hinweis. Busoni kannte ich noch nicht.

    Allerdings gibt mir das Kalenderblatt Rätsel auf, wenn es behauptet „bis zu seinem Lebensende am 27.Juli 1924“, wie es auch in Wikipedia zu finden ist. Wieso ist dann heute sein 90. Todestag?

    Aber so ist das mit Gedenkdaten. Auch ich habe ja mit meinem heutigen Beitrag ein Datumsproblem. Denn vor 250 Jahren ist Johann Peter Kellner (1705-1772) gestorben. Allerdings nicht am 28. September, wie meine Datenbank vermutete. Das war vielmehr sein Geburtstag. Gestorben ist er vielmehr am 19. April 1772 in Gräfenroda in Thüringen.

    Dort wurde an seinem 250.Todestag ein
    Blockflötenkonzert gegeben.

    1003 kellner.png

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  9. Nach oben    #2414
    Avatar von kunibert
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    Gedenktage

    Heute gehen wir sehr weit zurück. Heute mit eindeutigen Daten: Vor 625 Jahren ist Francesco Landini (um 1325-1397) gestorben.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Francesco Landini (* um 1325 in Fiesole bei Florenz; † 2. September 1397; auch Francesco Landino) war ein italienischer Komponist, Organist, Sänger, Multiinstrumentalist und Dichter.

    Francesco Landini wurde um 1325 in Fiesole bei Florenz als Sohn des Malers Jacopo del Casentino geboren. Er erblindete während seiner Kindheit aufgrund einer Pockenerkrankung. Von ihm sind über 150 Werke erhalten. Davon sind 141 Ballaten von denen 92 zweistimmig, zwei sowohl zwei-als auch dreistimmig, und 47 dreistimmig gesetzt sind. Er gilt als größter Meister des Trecento-Madrigals. Landini war von 1365 bis 1397 Organist und Kaplan von San Lorenzo in Florenz, komponierte jedoch vorwiegend weltliche Musik.
    Weiters wird erwähnt:
    Zitat Zitat von wikipedia
    So berichtet Giovanni Gherardi da Prato in Paradiso degli Alberti, wie die örtlichen litterati – Ärzte, Philosophen, Mathematiker und Theologen miteinander diskutierten und dem Orgelspiel Landinis lauschten, der herzzerreißend auf seinem Portativ spielte. Laut Villani gelang es ihm in einzigartiger Weise die menschliche Stimme mit dem Klang der Orgel zu verschmelzen.
    Hören wir uns dieses Verschmelzen der Stimme mit den anderen Instrumenten an:
    O pianta vagha

    1004 landini.png

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  11. Nach oben    #2415
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    Der Mond in der Alten Musik

    So, die fehlenden Gedenktage nachgeholt. Jetzt werde ich die Suche nach Mondnächten in der Alten Musik fortsetzen.

    Der frühbarocke Komponist Adam Krieger (1634-1666) beispielsweise hat das Abendlied
    "Nun sich der Tag geendet hat" geschrieben.

    1005 krieger.png

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  13. Nach oben    #2416
    Avatar von mrjasonaut
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    Der Tag hat sich für ihn nach nur 32 Jahren ziemlich früh geendet.
    Uupps. Böse.


  14. Nach oben    #2417
    Avatar von kunibert
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    Das war damals ein durchaus normaler Lebenszeitraum.

    Aber denke an den "Club 27", die vielen Rock- und Popmusiker, die mit 27 Jahren gestorben sind.

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  16. Nach oben    #2418
    Avatar von Johanna68
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    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    Das war damals ein durchaus normaler Lebenszeitraum.

    Aber denke an den "Club 27", die vielen Rock- und Popmusiker, die mit 27 Jahren gestorben sind.
    Wobei das heutzutage ein ganz und gar nicht "normaler Lebenszeitraum" ist, es sei denn, man lebt diesen exzessiven Lebensstil: Lebe schnell, liebe intensiv, stirb jung. Drogen und Alkohol nicht zu vergessen.
    So sind geniale Musiker*innen viel zu zeitig gegangen.

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  18. Nach oben    #2419
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
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    Na ja.
    Keith und Mick haben offensichtlich immer nur Milch getrunken und nur gesunde Drogen konsumiert.
    Und 'nie auf Lunge geraucht'.

    (Und platonisch geliebt.)

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  20. Nach oben    #2420
    Avatar von kunibert
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    Der Mond in der Alten Musik

    Ich bin jetzt einmal ganz weit zurückgegangen. Im Buch „Eine musikalische Geschichte der Menschheit“ habe ich eine Notiz über die erste bekannte Komponistin der Welt gefunden:

    Gesang für den Mond
    Die erste historisch bekannte Komponistin der Welt war eine sumerische Prinzessin namens Enheduanna (2286–2251 v. Chr.).12 Enheduanna war die Tochter von König Sargon von Akkad (2334–2279 v. Chr) und diente als Hohepriesterin der Inanna (Ischtar) im Tempel des Mondgottes Nanna in der Stadt Ur. Ur liegt im Gebiet des Tell el-Muqejjir im heutigen Südirak.

    Weil es in den Ebenen von Mesopotamien keine Berge gab (im Gegensatz zum Berg Sinai des Mose), bauten die Sumerer ihren Göttern Heimstätten auf der Spitze künstlicher Berge, der Zikkurats. Enheduanna sang ihre Hymnen an den Mondgott wahrscheinlich auf der Spitze ihres babylonischen Turms und strich dabei eine der prächtig geschmückten Leiern von Ur, den ältesten erhaltenen Saiteninstrumenten der Welt.
    Davon gibt es natürlich noch keine Tonaufnahme. Aber das nach einem keltischen Gott benannte Ensemble Cernunnas zeigt uns, wie der Mondgesang damals geklungen haben könnte.

    Cernunnas – Enheduanna

    1006 endehuanna.png


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