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Thema: ¡viva la música!

  1. #2245
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.831 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.412
    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    Vor etwa 350 Jahren ist der französische Geiger und Barockkomponist François Duval (um 1672-1728) geboren. ...
    Ich kannte bisher nur Frank Duval! https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Duval

    Weil mir dessen Musik aber unerträglich flach daherkommt, gibt es kein Beispiel-Track!

  2. Crazy Horse´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  3. Nach oben    #2246
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.831 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.412
    Zitat Zitat von Ringo Beitrag anzeigen
    Wie ich immer wieder feststellen muß gibt es viele bekannte,für mich unbekannte Musiker.So ging es mir zB. in den 80er mit Roy Buchanan,"The best unknown Guitarist in the World".1936-1988.Hier ein Livestück,fängt gemütlich an,aber dann geht die Post ab.
    https://www.youtube.com/watch?v=FMcjPZgK9GM
    Ich denke, jeder hat so seine Lieblings-Platten von scheinbar (?) unbekannten Größen!

    Anfänglich war ich ein Idiot, was Musikgruppen (Rock, Pop etc.) anging. Ich konnte nichts dafür!
    Lag an meinem Elternhaus. Musikhören, sich amüsieren etc. war nicht nötig - musste nicht sein ...

    Mit einem alten Philips-Empfänger (Radio) meiner Oma kam mir dann aber irgendwann der WDR und die "Diskothek im WDR" ans Ohr. Mal Sondock! Dreimal Ring = Super, Dreimal Hupe = Niete! Oder war es fünfmal?

    Später habe ich Radio Veronica (NL) über Mittelwelle, alle progressiven (Rock-) Sender gehört und habe unendlich viel aufgenommen, später gekauft und gesammelt!

    Ein Schätzchen, was auf jeder Party Aufmerksamkeit erhielt, war meine Platte eines, zu Unrecht, nicht zum Rockstar gewordenen, Lee Clayton "Naked Child"! Auf jeder späten Party ging die Dröhnung los!
    Noch heute sprechen mich alte Freunde an und schwören, dass das der beste Tipp überhaupt war!

    Lee Clayton - Titel aus "Naked Child":

    I Ride Alone
    https://www.youtube.com/watch?v=dsanF9wZbn8

    10.000 Years/ Sexual Moon
    https://www.youtube.com/watch?v=6LxFSo3r3do

    Die Platte (Venyl) war zu ihrer Zeit nicht nur sehr dynamisch (Drums&Bass), sondern zeigte auch, dass Lee Clayton noch viel mehr drauf hatte!

    Jaded Virgin
    https://www.youtube.com/watch?v=Eorv2KWLs7M

    ... ich habe noch ziemlich viele dieser lost cases im Schrank ...

    PS:
    Was hat er mit den Beatles zu tun?
    Müsst Ihr selber 'rauskriegen!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Clayton

    Live war er (bzw. seine Bandkollegen) auch gut dabei:

    https://www.youtube.com/watch?v=oC1rIRfzulw

    Geändert von Crazy Horse (22.07.2022 um 21:17 Uhr)

  4. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  5. Nach oben    #2247
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
    273 Beiträge seit 01/2022
    Danke
    198
    Lob des Radios

    Haha.
    Das Radio war auch mein 'Blick' in die Freiheit und ist mir heute noch näher als die Glotze.
    Als 'Kurzer' hinter die Röhrenmühle gekrochen, um durch das Pappgitter auf der Rückseite durch zu luken, um rauszukriegen, was da drinnen denn abging.
    RTL Luxemburg auf Kurzwelle, ist mir heute fast peinlich, dass der Moderator Frank Elstner hiess, aber er war ein erfolgreicher Missionar.
    Dann 'Musik für junge Leute nach der Schule' auf NDR 2, dafür fiel dann schon mal die ein oder andere Schulstunde aus.
    Und Mittelwelle 500krumm Kiloherz Hitparade. Und AFN Berlin. Bayern3.
    Dafür wurden Antennen gebaut bis zum Mond.
    Und RIAS Berlin. Und Ostfunk DT64, dann Sputnik aus Halle.
    Heute weiter treu beim Sonntagsrätsel.
    Und Radio Caroline über Internett.

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  7. Nach oben    #2248
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    1.459

    Gedenktage

    Ja, das Radio war auch mein Begleter von früher Jugend weg.

    Jeden Sonntag früh hat mein Vater "Die holde Kunst" gehört mit klassischer Musik. In unserem kleinen Radio mit schlechter Qualität.

    Als ich meine Frau das ersteMal zu Hause vorstellte, lief zum Frühstück natürlich auch "Die holde Kunst". Meine Frau erkannte zwar nicht alle Komponisten, aber genug, um meinen Vater zufrieden zu stellen.
    (Natürlich hätte er sie auch sonst akzeptiert. Er war ein sehr toleranter und weltoffener Mensch).

    Vor etwa 340 Jahren ist Jean-François Dandrieu (um 1682-1738) geboren.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Jean-François Dandrieu, auch Jean-François d'Andrieu (* um 1682 in Paris; † 17. Januar 1738 ebenda) war ein französischer Cembalist, Organist und Komponist.

    Im Alter von achtzehn Jahren erhielt er die Organistenstelle an Saint-Merry. 1721 avancierte er zum Organisten der königlichen Kapelle. Schließlich folgte er 1733 seinem Onkel, Pierre d'Andrieu (1660–1733) in der gleichen Funktion an St. Barthelémy.

    Er gehörte zu denjenigen französischen Komponisten seiner Zeit, die den Versuch machten, aus den strengen Formen der in ihrer Heimat geltenden musikalischen Konventionen auszubrechen. Dazu brachte man Elemente des italienischen Stils ein, der weit weniger streng angelegt war. Dandrieu schuf Werke aller Gattungen, darunter Violinsonaten, Stücke für Cembalo und Orgel sowie etliche Airs.
    Rondeau "l'Harmonieuse," aus der Suite in c-moll (Book I, Paris, 1724)

    0723 dandrieu.png

  8. kunibert´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #2249
    Avatar von Ringo
    76 Jahre alt
    aus Flensburg
    83 Beiträge seit 12/2019
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    90
    Lee Clayton ist mir ein Begriff,hörte ich sehr gerne in den 70-80er.In meiner Sammlung gab es 3 LP´s.

  10. Ringo´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #2250
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
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    Jordi Savall in Graz

    Nach einer heißen Tropennacht sind wir heute gleich nach dem Frühstück losgezogen und waren vor 7.00 Uhr schon im Kahlengebirge. Nach einer ausgedehnten Wanderung im kühlen Wald sind wir jetzt zurück.

    Eigentlich aber wollte ich dieses Wochenende in Graz verbringen, um zwei Konzerte von Jordi Savall zu besuchen. Geht sich leider nicht aus.

    Zitat Zitat von styriarte
    Kein Fan der Alten Musik, der den Namen Jordi Savall nicht kennt. Keine Auszeichnung, die der „Botschafter der Europäischen Union für den kulturellen Dialog“ im Verlauf seiner Weltkarriere nicht gewonnen hätte. Umso schöner, dass der 1941 geborene Katalane seit Jahrzehnten zu den engsten und treuesten Freunden des Hauses Styriarte zählt.
    Gestern widmete sich Jordi Savall mit seinem Chor „La Capella Reial de Catalunya“ und seinem Orchester „Hesperion XXI“ der Oper „Lamento D´Arianna“ von Claudio Monteverdi.

    Heute hingegen tut er es dem Berber Ibn Battuta gleich und reist mit seinem Ensemble „Hesperion XXI“ um die ganze Welt.

    Zitat Zitat von styriarte
    Abu Abdallah Muhammad Ibn Battuta war ein Berber aus Marokko, der im 14. Jahrhundert eine Pilgerfahrt nach Mekka unternahm. Statt danach wieder heimzukehren, reiste er neugierig und abenteuerlustig um die halbe Welt. Ob sein berühmter Reisebericht vor allem aus Hochstapelei und Fake News besteht, ist heute umstritten. Kein Zweifel aber herrscht daran, dass es sich um fantastische Literatur handelt. Jordi Savall und sein vielköpfiges Ensemble folgen den Spuren dieser Reisen in einem üppigen Klangpanorama, grenzenlos und freundlich, wie das Wesen Ibn Battutas selbst war.
    Hören wir, wie es ihnen in Afghanistan geht.
    Laïla Djân (Afghanistan)
    .

    0724 savall.png

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  13. Nach oben    #2251
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
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    2.239 Beiträge seit 10/2018
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    1.459

    Alte Musik in St Ruprecht

    Heute abends sollte in der Ruprechtskirche das Duo Barbagliata Musik aus dem Umfeld von Bach spielen und ich wollte dort unbedingt hingehen. Leider kam gestern ein Mail, dass das Konzert krankheitsbedingt abgesagt werden muss. Schade.

    Trotzdem der interessante Trailer zu ihrer CD
    Caffe=Hauß Zimmermann

    0725 caffe.png

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  15. Nach oben    #2252
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
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    Alte Musik in St Ruprecht

    Nach der siebenten Tropennacht in Folge mit 28 Grad im Schlafzimmer wollten wir wieder gleich in der Früh ins „Gebirge“. Aber um ½ 4 Uhr kam Sturm auf und jetzt schüttet es in Strömen. Da bleiben wir lieber zu Hause.

    Hoffentlich hört es bis zum Abend auf. Denn da spielt in der Ruprechtskirche die „Capella Santa Cecilia“ Werke von Johann Josef Fux, Froberger, Isaak und anderen unter dem Titel „Vier Celli für den Kaiser“. Vier Damen auf vier Celli. Klingt interessant und ich werde mir das anhören, obwohl ich morgen früh zeitig aus den Federn muss.

    Eine der Cellistinnen, Cecilia Sipos (nach der das Ensemble vermutlich benannt ist), hat in der Pandemie Onlinekonzerte gegeben. Im Folgenden erklärt sie sehr interessant den Unterschied zwischen einem Barockcello und einem klassischen Cello.

    Onlinekonzert No 2

    0726 sipos.png

    Morgen bin ich den ganzen Tag unterwegs, daher kein Beitrag. Auch danach bin ich sehr gefordert. „Vorsorge aktiv“, wie die Kur neuerdings heißt. Und die ist wirklich aktiv. Ich werde mich daher nur spärlicher melden.

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  17. Nach oben    #2253
    Avatar von kunibert
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    Alte Musik in St Ruprecht

    Wir sind derzeit in Bad Hofgastein zur Kur. „Gesundheitsvorsorge aktiv“ heißt das jetzt und ist wirklich sehr aktiv. Inklusive Heilstollen in Bad Gastein. Anstrengende Radon-Schwitzkur.

    Heute abends spielt Friederike Chylek in der Ruprechtskirche auf dem Cembalo „Music from England´s Golden Age“.

    William Byrd: Keyboard Works, Tregians Ground.

    0801%20byrd.jpg

    Kann ich leider nicht dabei sein.

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  19. Nach oben    #2254
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
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    Alte Musik in St Ruprecht

    Heute abends spielt in der Ruprechtskirche das „Duo F/F“, bestehend aus Eva Leonie Fegers (Flöte) und Flóra Fábri (Cembalo). Unter dem Titel „Bist du bei mir“ bringen sie Werke von Bach, Johann Walter, Gotttfried Heinrich Stölzel u.a.

    Johann Sebastian Bach (1685-1750), Trio in d moll, BWV 527


    0802%20bach.jpg

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  20. Nach oben    #2255
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
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    Gedenktage

    Vor 625 Jahren ist Guillaume Dufay (1397-1474) geboren, in manchen Quellen ist genau heute der Tag seiner Geburt.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Guillaume Dufay, auch Du Fay und Du Fayt, (* kurz vor 1400 in oder bei Cambrai [?]; † 27. November 1474 in Cambrai) war ein franko-flämischer Komponist, Sänger und Musiktheoretiker der frühen Renaissance.

    Die große Bedeutung von Guillaume Dufay besteht darin, dass er als Erster musikalische Elemente der Kunstmusik aus den Traditionen Frankreichs, der Niederlande, Englands und Italiens miteinander verschmolzen hat; auf diese Weise hat er eine musikalische Sprache geschaffen, die für die hohe Kunstmusik in ganz Europa für lange Zeit verbindlich war. Er ist die herausragende Gestalt der frühen franko-flämischen Musik. Die von ihm ausgehenden Tendenzen einer für die musikalische Entwicklung Europas grundsätzlich verbindlichen Mehrstimmigkeit wurden von den nachfolgenden Generationen dieser Musik in der Zeit der „Niederländer“, beispielsweise von Johannes Ockeghem, Jacob Obrecht und Josquin Desprez weiter verfolgt und erreichten ihren vorläufigen Abschluss im Werk von Giovanni Pierluigi da Palestrina und Orlando di Lasso.

    Dufays etwa 200 erhaltenen Kompositionen umfassen geistliche und weltliche Werke. Seine gesamte geistliche Musik ist vokal, obwohl es möglich ist, dass Instrumente zur Verstärkung und zum Ersatz von Gesangsstimmen eingesetzt wurden. Auch die Rondeaus, Balladen und andere Formen weltlicher Werke sind nie rein instrumental gesetzt.
    Guillaume Du Fay (c.1397-1474) "Conditor alme siderum"


    0805%20dufay.jpg

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  21. kunibert´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  22. Nach oben    #2256
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
    273 Beiträge seit 01/2022
    Danke
    198
    Mit "[die] Kompositionen umfassen geistliche und weltliche Werke" gibst du mir das Stichwort von einer netten Begegnung zu erzählen.

    Wir kamen zufällig vorbei, als gerade eine fachkundige Führung durch die Kirche am Stölpchensee in Wannsee stattfand und schlossen uns spontan an.

    https://wannseebote.ekbo.de/gottesdi...lpchensee.html

    Die heimatkundliche Dame zeigte uns das Glockenspiel im Dachgeschoss und erzählte 'von früher'.

    Der deutsche Kaiser selbst hatte seine Gattin mit seiner Schatulle vorbeigeschickt, um für das Glockenspiel großzügig zu spenden.
    Unter einer Bedingung: Nach dem geistlichen Choral sollte bitte ein WELTLICHES Lied erklingen.

    Um zwölf Uhr hören wir die beiden Lieder „ Lobe den Herren“ und „Üb immer Treu und Redlichkeit“ und das Mittagsläuten der großen Glocken.
    http://crossroads-berlin.com/die-kir...stoelpchensee/


    "1. Üb' immer Treu und Redlichkeit
    Bis an dein kühles Grab
    Und weiche keinen Finger breit
    Von Gottes Wegen ab!

    2. Dann wirst du wie auf grünen Au'n
    Durch's Pilgerleben gehn
    Dann kannst du sonder Furcht und Grau'n
    Dem Tod ins Antlitz sehn.

    3. Dann wird die Sichel und der Pflug
    In deiner Hand so leicht,
    Dann singest du beim Wasserkrug,
    Als wär dir Wein gereicht.

    4. Dem Bösewicht wird alles schwer,
    Er tue was er tu,
    Der Teufel treibt ihn hin und her
    Und läßt ihm keine Ruh.

    5. Der schöne Frühling lacht ihm nicht,
    Ihm lacht kein Ährenfeld,
    Er ist auf Lug und Trug erpicht,
    Und wünscht sich nichts als Geld.

    6. Der Wind im Hain, das Laub im Baum
    Saust ihm Entsetzen zu,
    Er findet, nach des Lebens Raum
    Im Grabe keine Ruh.

    7. Drum übe Treu und Redlichkeit
    Bis an dein kühles Grab,
    Und weiche keinen Finger breit
    Von Gottes Wegen ab!

    8. Dann suchen Enkel deine Gruft
    Und weinen Tränen drauf,
    Und Sonnenblumen, voll von Duft,
    Blühn aus den Tränen auf."


    https://www.deutschland-lese.de/stre...d-redlichkeit/

    st1.jpg

    st2.jpg

    st3.jpg

    st4.jpg

    st5.jpg

    st6.jpg

    st7.jpg

    st8.jpg

  23. mrjasonaut´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  24. Nach oben    #2257
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    1.459
    Danke für den netten Bericht.

    Das Walzenwerk erinnert mich an den Salzburger Stier auf der Festung Hohensalzburg.

    Zitat Zitat von Salzburg.info
    Der „Salzburger Stier“ ist eines der letzten erhaltenen spätgotischen Hornwerke auf der Festung Hohensalzburg, welches später mit einer Walzenorgel ergänzt wurde.

    Wie das „Brüllen“ eines Stiers

    Täglich um kurz nach 7 Uhr, 11 Uhr und 18 Uhr erklingt nach dem Läuten der Glocken im Glockenspielturm ein tiefer Ton von der Festung. Im Mittelalter ließen viele Städte, Stifte und Klöster Hornwerke in ihre Befestigungsanalgen einbauen. Fürsterzbischof Leonhard von Keutschach ließ eines für die Festung Hohensalzburg anschaffen, um die Bewohner mit dem „Brüllen“ der 135 Pfeifen morgens zu wecken und abends an die Schlafenszeit zu erinnern.

    Starkes Zeichen der Musikstadt Salzburg

    Da der F-Dur-Dreiklang dem Brüllen eines Stieres ähnelt, wurde das Hornwerk im Volksmund als „Der Stier“ bezeichnet. Später wurde es um eine Walzenorgel ergänzt. Der Hofkapellmeister Eberlin und Leopold Mozart ergänzten den ursprünglichen Choral um weitere elf Melodien, sodass jeder Monat seine eigene Melodie hat.

    Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

  25. kunibert´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  26. Nach oben    #2258
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.831 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.412

    Lefty Wilbury

    Jetzt auf ARTE (und in der Mediathek): Roy Orbison!

    https://www.arte.tv/de/live/

    Er gehörte am Ende seiner Karriere der wohl best-besetztesten Band aller Zeiten an - den Traveling Wilburys.

    Jeff Lynne (ELO - Electric Light Orchestra)
    George Harrison (The Beatles)
    Bob Dylan (... )
    Tom Petty (Heartbreakers)
    Roy Orbison

  27. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  28. Nach oben    #2259
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
    273 Beiträge seit 01/2022
    Danke
    198
    Danke. Bin glatt nochmal aufgestanden.

    Highlight ! !!.

  29. mrjasonaut´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  30. Nach oben    #2260
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.831 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.412
    Dann haste ja ooch den Boss und den Tom Waits erkennt!

    Manno, hat der 'ne lange Liste in Wiki:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Waits

  31. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  32. Nach oben    #2261
    Avatar von El Greco
    aus Hamburg
    14 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    28
    Ich habe die beiden Beiträge über 'The Big O' natürlich auch gesehen, Crazy Horse.

    Für Elvis war er ja 'der beste Sänger aller Zeiten' - dem stimme ich zu, für mich neben SCOTT WALKER und SHAWN PHILLIPS.

    Zu den zwei Beiträgen zwei Ergänzungen:

    Die im ersten Beitrag häufig interviewte zweite Ehefrau Barbara Orbison wurde am 10.1.50 in Bielefeld geboren - leider ist sie an einem Krebsleiden am 6.12.11 verstorben.

    Und am Tag nach der Aufnahme der 'Black and White Night' gab es um 7.42h ein Erdbeben der Stärke 5,9. Einige Kronleuchter krachten dabei von der Decke, teilweise auf das am Vorabend aufgenommene Bild- und Tonmaterial. Nachdem die Techniker das Material geborgen hatten, stellte sich zum Glück heraus, daß es keinerlei Schäden erlitten hatte. Was für ein Glück ...

    Ich möchte noch einmal auf diesen 10-Sterne-Backgroundchor während des Konzerts hinweisen: Bonnie Raitt, Jennifer Warnes und k.d. lang. Teilweise plus J.D. Souther. So stelle ich es mir vor, wenn im Himmel die Engel singen.

  33. El Greco´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  34. Nach oben    #2262
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
    273 Beiträge seit 01/2022
    Danke
    198
    Jeniffer Warnes war mir bisher namentlich unbekannt. Jetzt nach dem Nachlesen geht das Licht an.
    K.D. Lang hört hier die Meinige ständig rauf und runter, ich habe das erst abgelehnt, wurde aber dann weichgekocht.
    Und Bonnie Raitt war gerade hier bei uns in Berlin. Gerade? Na subjektiv halt. Janz Toll.

    Die Männers brauchen wir nicht weiter zu erwähnen.
    Irgendwie war mir, als schaute da Kris Kristoffersen aus dem Publikum?

    Jehmfalls tolle Sache, juute Musik ohne weitere Ablenkung durch Diskokugeln und andere Lichteffekte.


    Höre hier gerade volle Pulle Raggae Internet Sender. Passt.

  35. mrjasonaut´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  36. Nach oben    #2263
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
    273 Beiträge seit 01/2022
    Danke
    198
    Neu gelernt, der Begriff ist mir neu.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Skordatur

    Witzige Idee.
    Hat der Salzburger Kapellmeister Franz Biber (Rosenkranz Sonaten) im Barock konsequent umgesetzt. Der arme Geiger ist gefordert, jede Sonate in einer eigenen Stimmung zu spielen.

  37. mrjasonaut´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  38. Nach oben    #2264
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    1.459
    Bei der Gambenmusik im England des 16. und 17. Jahrhunderts ist die Skordatur sehr häufig.

    Das Gambenensemble Almayne, von dem ich schon oft berichtet habe und dessen Konzerte ich häufig besuche, hat sich auf diese Musik spezialisiert. Bei ihren Aufführungen haben sie daher oft mehrere Instrumente in verschiedenen Stimmungen dabei.

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  39. kunibert´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  40. Nach oben    #2265
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    1.459
    Alte Musik in St Ruprecht

    Heute abends spielt in der Ruprechtskirche das Ensemble Castor Werke von deutschen und italienischen Barockkomponisten.

    Hören wir von diesem Ensemble die
    Triosonate für Oboe, Violine und B.c. in g-Moll TWV 42:g5 von Georg Philip Telemann

    0808%20castor.jpg

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  41. kunibert´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  42. Nach oben    #2266
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    1.459
    Alte Musik in St Ruprecht

    Heute abends spielt in der Ruprechtskirche das Kollektiv opia Musik um 1500.

    Eine der Flötenspielerinnen haben wir schon vor genau einer Woche gehört. Hier hören wir sie mit zwei anderen Flötenspielerinnen des Kollektivs mit
    Hayne van Ghiszeghem (ca. 1445-1497) De tous biens plaine


    0809%20opia.jpg

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