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Thema: ¡viva la música!

  1. #1
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    ¡viva la música!

    Im anderen Forum hatte ich jeden Tag ein Stück aus dem vielfältigen Angebot an Musik vorgestellt.

    Von Alter Musik bis Jazz
    Von Volksmusik bis „Hochkultur“
    Von Swing in Spring bis Winterkonzerte
    Völker übergreifend, Kulturen übergreifend, Zeiten übergreifend.
    Musik als Brücke zwischen den Menschen.

    Die Auswahl war subjektiv:
    Stücke, die mir besonders gefallen. Oder zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Musik, die sich mir aufdrängt und ruft „das sollen doch andere auch hören!“. Berichte über Konzerte, die ich besucht habe oder zu denen ich Einladungen erhalten habe. Berichte über Musiker, mit denen ich inzwischen zum Teil befreundet bin.

    Ich möchte dieses Thema auch in diesem Forum machen. Aber nicht mehr als „Alleinunterhalter“. Ich möchte nicht mehr jeden Tag einen Beitrag schreiben sondern ich möchte, dass ihr mitwirkt. Dass ihr die Musikstücke vorstellt, die euch gefallen. Berichte über Konzerte bringt, die ihr besucht habt. Wenn möglich mit einem Link zu einem Video über das Konzert, die Musiker oder eines der gespielten Stücke.

    Und vor allem:
    Stellt eure Musik vor, wenn ihr selbst musikalisch aktiv seid. Video drehen, auf eine Plattform (z.B. youtube) stellen und hier einbinden. Traut euch, auch wenn ihr von eurer Qualität nicht überzeugt sein solltet. Auch die größten Musiker haben einmal klein angefangen.

    Musik ist so vielfältig und so spannend. Und es gibt immer Neues zu entdecken. Macht bitte mit!

  2. kunibert´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  3. Nach oben    #2
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
    1.007 Beiträge seit 10/2018
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    „La Folia“, die Narretei

    Zum Einstand bringe ich ein Stück, in das ich vernarrt bin. „La Folia“, die Narretei.

    In der Musik wurde kaum ein Thema so oft verwendet wie „La Folia“. Von verschiedenen Komponisten neu geschaffen und von verschiedenen Ensembles in verschiedener Besetzung neu interpretiert.

    „Abkupfern“ nannte man das in meiner Jugend. „Covern“ nennt man das heute. Klingt sogar ähnlich.

    „Fünf Takte immer wieder – oder: das ist Wahnsinn!“

    Die „Follia“ (bzw. „Folia“) besteht aus Variationen über eine aus Portugal oder Irland stammende Melodie. Im Mittelalter haben sich diese Variationen in Spanien verbreitet und wurden in weiterer Folge von zahlreichen Komponisten übernommen. Darunter von Corelli. Dann haben zahlreiche Komponisten Variationen über diese Corelli-Variationen geschrieben. Darunter Geminiani. Und sogar Sergei Rachmaninov. Auch die Sarabande aus der Suite d-moll von Georg Friedrich Händel (HWV 437) enthält Variationen des Folia-Themas

    Eine sehr variantenreiche Sache. Ich habe eine Sammlung mit fast 200 Interpretationen dieses Themas.

    Ich kenne inzwischen weit mehr als 200 Videos davon auf youtube. Allein im Forum habe ich mehr als 70 vorgestellt. Wahnsinn. Narretei? Vielleicht. Aber ich habe immer wieder gehört, ich soll weitere einstellen.

    Hören wir heute eines der schönsten und spannendsten Videos der Trio Sonata in d-moll, Op. 1 No. 12, RV 63 "La follia" von Antonio Vivaldi (1678-1741), gespielt vom CSQ, dem Cilea Saxophone Quartet.

    https://www.youtube.com/watch?v=g7sOlOnM9JA


  4. Nach oben    #3

    aus Stadt der Ottos
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    wie schön...

  5. Nach oben    #4

    aus Stadt der Otto's
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    La Follia

    Danke Kunibert,
    da gab es ja heute fein "was auf die Ohren"-

    Gut, das El Carpintero's Laptop ein bisschen "fleißiger" ist als der meine...
    so konnte ich gleichzeitig die Wetterprognosen für die Mediterranen schauen-die stehen noch draußen...

  6. Nach oben    #5
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
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    Zitat Zitat von bine Beitrag anzeigen
    Danke Kunibert,
    da gab es ja heute fein "was auf die Ohren"-
    .
    Das war übrigens vor knapp zwei Wochen schon im alten Forum. Aber ich dachte mir schon, dass das im Trubel der Ereignisse an dir verbei gegangen ist. Kein Wunder.

    Ich werde jetzt bis zum Jahresende die Beiträge in beiden Foren veröffentlichen. Ab Jahresbeginn werde ich dann etwa zwei Beiträge pro Woche bringen und ersuche noch einmal ganz dringend, dass alle Musikinteressierten selber Beiträge hinzufügen. Es soll wirklich ein lebendiger Blog werden. Danke.

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  8. Nach oben    #6

    aus Stadt der Otto's
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    Die letzten 2 Wochen waren wirklich arg!
    Nicht nur wegen eGomera...

  9. Nach oben    #7

    2 Beiträge seit 12/2019
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    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    Das war übrigens vor knapp zwei Wochen schon im alten Forum. Aber ich dachte mir schon, dass das im Trubel der Ereignisse an dir verbei gegangen ist. Kein Wunder.

    Ich werde jetzt bis zum Jahresende die Beiträge in beiden Foren veröffentlichen. Ab Jahresbeginn werde ich dann etwa zwei Beiträge pro Woche bringen und ersuche noch einmal ganz dringend, dass alle Musikinteressierten selber Beiträge hinzufügen. Es soll wirklich ein lebendiger Blog werden. Danke.
    Drücke Dir die Daumen.
    Du hast ja meine gelegentlichen 'Serenaden' zu einem eigenen Thread weiterentwickelt.
    Der alleinige Konsum, den viele Ex-eGomera-Forenmitglieder ungeschönt einräumen, wird wohl ein solcher bleiben.

  10. Nach oben    #8
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    Zitat Zitat von Hanoi Beitrag anzeigen
    Drücke Dir die Daumen.
    Du hast ja meine gelegentlichen 'Serenaden' zu einem eigenen Thread weiterentwickelt.
    .
    Richtig. Ich erinnere mich noch gerne an deine Nightkäppchen in „Cafe con leche“, wo du uns am Abend ein stimmungsvolles Video geliefert hast. Als du dann ein Video mit Kurt Elling gebracht hast, den ich zwei Tage später im Konzert erlebt habe, reifte in mir die Idee des „musikalischen Extrastüberls“ im Cafe. Wobei ich damals nicht daran gedacht habe, das so intensiv zu machen. Aber es hat mir immer mehr Spaß gemacht und ich habe bei meinen Recherchen sehr viel Neues gelernt.

    Ich erinnere mich auch gut daran, dass du immer wieder Beiträge beigesteuert hast und mich im Urlaub auch würdig vertreten hast. Ich bin einer derjenigen, der dich auch gut in Erinnerung hat. Ich würde mich freuen, wenn du auch jetzt wieder Beiträge beisteuern könntest.

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  12. Nach oben    #9
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
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    Ehre sei Gott in der Höhe

    Heute ein Stück aus dem Messias von Georg Friedrich Händel.

    Hört genau hin, denn morgen kommt der Messias noch einmal. In einer Coverversion.


    https://www.youtube.com/watch?v=5AS9DKIpW_o

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  14. Nach oben    #10
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
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    Händel arrangiert by Mozart?

    Gestern haben wir den Messias von Händel gehört.

    Bei der Salzburger Mozartwoche im Jänner hingegen stellt Rolando Villazon diesmal eine klassische Coverversion in den Mittelpunkt.

    Ja, auch in der Klassik gab es schon Coverversionen. Mozart hat tatsächlich den Messias von Händel überarbeitet und als KV 572 herausgebracht.

    Hier das „Ehre sei Gott in der Höhe“ in der Mozart-Fassung:

    https://www.youtube.com/watch?v=A_QHL5pkG0

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  16. Nach oben    #11
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    Sala Terrena

    In Wien gibt ein Mäzen in seiner Sala Terrena, einem Renaissance-Gewölbe in einem Adeligen-Haus, regelmäßig Konzerte mit Alter Musik im kleinen Kreis. Ich bin dort oft zu Gast.

    Das letzte Konzert dieser Saison findet am 26. Jänner statt. Es spielt wieder einmal Tomoko Mayeda auf der Geige. Musik von Salieri, Mozart und Cornetti.

    Die Mozart-Aufnahmen mit Tomoko Mayeda habe im eGomera-Forum schon vorgespielt, daher heute eine Chaconne von Johann Sebastian Bach.

    https://www.youtube.com/watch?v=YbhZWoMuaQU

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  18. Nach oben    #12
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    Abschied

    Unser altes Forum ist leider schon Geschichte. Wir konnten dort nicht einmal ordentlich Abschied nehmen.

    Was passt da hier besser als die Abschiedssymphonie von Josef Haydn.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Oft wird zu diesem Adagio berichtet, dass die Musiker die Anweisungen hätten, in der o. g. Reihenfolge das Orchester zu verlassen. Diese Hypothese beruht auf folgender Überlieferung:

    Es existierte eine Verordnung, die den Musikern der Kapelle auftrug, ohne ihre Frauen und Kinder im Schlosse Esterházy zu erscheinen, sobald dort die Sommersaison begann. Den ganzen Sommer hindurch hatten die Musiker somit keinen Kontakt zu ihren Familien; davon ausgenommen waren nur zwei Sänger, der Geiger Tomasini und Haydn. Als Grund wurde angegeben, dass für so viele Leute kein Platz sei. Als die Musiker sich beschwerten, weil sie zwei Haushalte zu führen und Heimweh hätten, zahlte der Fürst, ohne zu zögern, eine Zulage. Die Hauptsache schien ihm, die Frauen und Kinder seiner Leute nicht sehen zu müssen. Der Musiksommer 1772 zog sich jedoch in die Länge, und die Musiker bestürmten Haydn, sich beim Fürsten für sie einzusetzen. Die Aufführung stellt Heinrich Eduard Jacob so dar:

    „Nach nicht mehr als 100 Takten machten alle Instrumente auf der Dominante von Fis plötzlich halt: völlig unerwartet begannen vier Violinen ein Thema zu spielen, das man bisher nicht gehört hatte, zu schleppen und auseinander zu fallen. Etwas Unerhörtes geschah am Pult des zweiten Hornbläsers: er und der erste Oboist standen mitten im Spielen auf, packten die Instrumente ein und verließen das Podium. Elf Takte weiter ergreift der bisher unbeschäftigte Fagottist sein Instrument, doch nur um kurz, unisono mit der zweiten Geige den Anfang des ersten Motivs zu blasen; dann löscht er das Licht aus und geht gleichfalls ab. Nach sieben Takten folgen ihm der erste Hornist und die zweite Oboe. Jetzt löst sich das Cello, das bisher mit der Bassgeige gemeinsame Wege gegangen ist, von ihr los: bei einer Wendung – unvermutet setzt Cis als Dominante ein – steht die Bassgeige auf und geht davon. Immer schmalbrüstiger wird die Musik, immer dünner. Haydn am Klavier dirigiert weiter, als bemerke er nichts. Ein paar Adagio-Takte in A-Dur. Doch während sie erklingen, verschwinden nach und nach der Cellist, der dritte und vierte Violinist und der Bratschist.

    Es ist fast finster im Orchester. Nur an einem Pult brennen noch zwei Kerzen: hier sitzen Luigi Tomasini und ein zweiter Violinist, denen das letzte Wort zufiel. Leise, durch Sordinen gedämpft, erklingt der Wechselgesang ihrer Geigen, in Terzen und Sexten sich verschlingend und dann wie im leisesten Hauch ersterbend. Jetzt sind die letzten Lichter erloschen, die letzten Geiger aufgestanden und wie Schatten an der Wand verschwunden: ein Atem herbstlicher Einsamkeit weht in den Zuhörerraum hinüber. Wie Haydn auf Zehenspitzen abgehen will, tritt der Fürst heran und legt ihm leise die Hand auf die Schulter: „Mein lieber Haydn! Ich habe verstanden. Die Musiker sehnen sich nach Hause… Gut denn! Morgen packen wir ein…“
    Hier also die Sinfonie Nr. 45 fis-Moll Hoboken-Verzeichnis I:45 von Josef Haydn (1732-1809)

    https://www.youtube.com/watch?v=OpD9ofCm6Ak


    Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr! Viel Erfolg, Gesundheit, Fröhlichkeit und Gelassenheit! Und schöne Zeiten auf Gomera.

  19. kunibert´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  20. Nach oben    #13
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    Prosit Neujahr!

    Das neue Jahr begann für mich heuer um Mitternacht traditionell mit einem Glas Sekt, der Pummerin (das Geläut der großen Glocke am Stefansdom wird im Radio übertragen) und dem Donauwalzer von Johann Strauß.

    https://www.youtube.com/watch?v=IDaJ7rFg66A


    Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr!

  21. Nach oben    #14
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
    1.007 Beiträge seit 10/2018
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    Neujahrstradition

    Heute in der Früh habe ich euch erzählt, dass ich mir um Mitternacht im Radio die Pummerin angehört habe. Ich habe über diese Glocke – die fünftgrößte der Welt - auf youtube einen interessanten Bericht gefunden:

    https://www.youtube.com/watch?v=_2rPKEzoYLE

    Zu Mittag haben wir – wie jedes Jahr – Karpfenfilet gegessen, Sekt dazu getrunken und uns das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Wiener Musikvereinssaal angehört.

    Heuer war es ganz besonders schön. Der Lette Andris Nelsons hat sehr einfühlsam und rund dirigiert. Für die Philharmoniker war es das 80. Konzert ihrer bewegten Geschichte und der Musikvereinssaal wurde vor fast 150 Jahren eröffnet. Näheres dazu findet ihr hier nächste Woche.

    So. Morgen seid ihr dran. Wer schreibt ein paar Zeilen?

  22. kunibert´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #15

    aus Stadt der Ottos
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    Was für ein Klang...

    meint
    el carpintero

  24. Nach oben    #16
    Avatar von Fritzlore
    64 Jahre alt
    aus Agulo
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    Als ich heute "hamburgo gran rey" gepostet habe schlug Kunibert mir vor, dass wir alle hier in seinem Musik-blog auch Videos anderer Musikrichtungen einstellen könnten. Ich finde, das ist eine gute Idee.

    Wie wäre es damit? Das ist die "Ceili Family" aus Hagen, meine persönliche Lieblingsband.

    https://www.youtube.com/watch?v=49jSmSTbBjs

  25. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  26. Nach oben    #17
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
    1.007 Beiträge seit 10/2018
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    Macht mit!

    Zitat Zitat von Fritzlore Beitrag anzeigen
    wir alle hier in seinem Musik-blog auch Videos anderer Musikrichtungen einstellen könnten. Ich finde, das ist eine gute Idee.
    Danke. Es ist nämlich nicht „mein“ Blog, ich habe ihn nur eröffnet. Ich will hier die Vielfältigkeit der Musik zeigen und ich habe euch gebeten, mir dabei zu helfen. Im alten Forum waren ja auch immer wieder Beiträge von euch, aus allen Musikgattungen und Stilrichtungen.

    Dass meine persönlichen Schwerpunkte auf Alter Musik und auf Wien liegen hängt mit mir persönlich zusammen. Ich bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen: wir hatten zu Hause ein Harmonium (Heimorgel gewissermaßen), ein eigenes Streichquartett und ein Blockflötenquartett und haben auch zu Hause viel gesungen. Ich habe Geige und Bratsche gelernt und im Schulorchester der Volksmusikschule Salzburg gespielt. Ich war im Kinderchor von Radio Salzburg und bin beim Adventsingen von Tobi Reiser aufgetreten. Später habe ich in Madrigalchören, aber auch in Volksliedchören mitgesungen und war auf Sing- und Spielwochen.

    Zu Beginn des Studiums habe ich mir die ersten Schallplatten buchstäblich vom Mund abgespart, den Plattenspieler dazu habe ich als Bausatz selbst gebastelt. Sehr früh habe ich auch fleißig Konzerte und Opern besucht, meist auf Stehplatz. Da habe ich in Wien ja eine sehr breite Basis gefunden. Wobei ich von Alter Musik bis Jazz alles genossen habe. Wien ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier findet man Musik vom Orient bis zum Occident, von Alter Musik bis Jazz, „Hochkultur“ und „Subkultur“, Rock und Pop, von Hausmusik bis Großevents, einfach alles. In Büchern habe ich dann auch einiges an Hintergrundwissen gelesen.

    Musik ist ein wesentlicher Teil meines Lebens. Ich möchte, dass auch ihr noch mehr Spaß an der Musik habt oder findet.

    Macht mit. Stellt eure Lieblingsband, euer Lieblingsensemble vor. Wenn ihr selber musiziert, dann macht ein Video davon. In diesem Forum sind wir nicht auf youtube beschränkt, auch andere Verlinkungen sind möglich. Auch Audiofiles sind willkommen. Es muss ja nicht viel Text sein. Und es kann auch Text ohne Musik sein.

    Macht einfach mit! Danke.

  27. kunibert´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  28. Nach oben    #18
    Avatar von Fritzlore
    64 Jahre alt
    aus Agulo
    2.185 Beiträge seit 12/2019
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    1.836
    Wow!

    Nein, mit so viel Musikalität kann ich nicht dienen. Meine Versuche, ein Instrument zu erlernen, scheiterten mit 11 Jahren an einer Blockflöte, an der ich nicht viel weiter als bis "Alle meine Entchen" gekommen bin.
    Singen ging bei mir auch nie, mein Musiklehrer in der Schule hat mich sogar seinerzeit - trotz Bemühungen meiner Eltern - nicht im Schulchor aufgenommen, weil ich nie einen Ton halten konnte.
    Ich höre auch nicht sehr viel Musik und wenn, dann beschränkt sich das auf die Musik meiner Jugendzeit, oldies halt. Der Hang zu Musik aus meiner Heimatstadt Hagen (Nena, Extrabreit und die Ceili Family) hat wohl eher was mit einer Art Lokalpatriotismus zu tun, als mit wirklichem Interesse an Musik.

  29. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  30. Nach oben    #19
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    343

    Saxophon und Klassik

    Letztes Mal habe ich euch die Folia von Vivaldi mit Saxofon vorgespielt.

    Bleiben wir bei diesem Instrument und hören wir heute eines der bekanntesten Werke von Johann Sebastian Bach. Toccata and Fuge in d-moll, BWV 565. Arrangiert für Saxophon Sextett. Es spielt das Pop-up Birmingham Sax Ensemble.

    https://www.youtube.com/watch?v=9g7I2SrFN9g

  31. Nach oben    #20
    Avatar von Fritzlore
    64 Jahre alt
    aus Agulo
    2.185 Beiträge seit 12/2019
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    1.836
    1968 - ich war 12 Jahre alt - bekam ich zu Weihnachten ein Tonband und das hier war das erste Lied, das ich am Heiligen Abend damit aufgenommen habe. Mit dem Mikrofon vom Radio. In einer schrecklichen Tonqualität, aber ich war selig!

    edison lighthouse mit "Love grows where my Rosemary goes"

    https://www.youtube.com/watch?v=OqcDG_xLWPY

  32. Nach oben    #21
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
    1.007 Beiträge seit 10/2018
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    Gedenktage

    Heute vor 300 Jahren wurde Johann Friedrich Agricola geboren.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Johann Friedrich Agricola (* 4. Januar 1720 in Dobitschen; † 2. Dezember 1774 in Berlin) war ein deutscher Musiker, Komponist und Musikschriftsteller.

    Nach einer vergeblichen Bewerbung um die Nachfolge Gottfried Heinrich Stölzels in Gotha zu Beginn des Jahres 1750 wurde Agricola im Mai 1751 zum Kammermusiker und Hofkomponisten Friedrichs II. ernannt. Hier komponierte er u. a. das Intermezzo Il filosofo convinto in amore. In seiner Position war er nicht nur für die Komposition neuer Stücke und die Veranstaltung von Privatkonzerten zuständig, sondern betätigte sich auch als Dirigent, Sänger, Gutachter, Übersetzer, Rezensent, Musikschriftsteller und Musiklehrer.

    Die Hochzeit mit der italienischen Sängerin Emilia Molteni (* 1722 in Modena; † 1780 in Berlin) von der Italienischen Oper zu Berlin fand ebenfalls im Jahre 1751 statt.

    Nach dem Tod Karl Heinrich Grauns im Jahre 1759 wurde Johann Friedrich Agricola von Friedrich II. zum preußischen Hofkapellmeister ernannt. Diese Stelle hatte er bis zu seinem Tode am 2. Dezember 1774 inne.
    Agrikola war auch ein bedeutender Musiktheoretiker. Besonders verdient gemacht hat er sich um die Berliner Singakademie.

    Hören wir hier eine Cembalosonate F-Dur. Es spielt Gregor Hollmann.

    https://www.youtube.com/watch?v=XUehAH0xQBg

  33. Nach oben    #22
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
    1.007 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    343
    Entschuldige, dass ich erst jetzt auf deinen letzten Satz antworte. Der Pensionistenstress!

    Zitat Zitat von Hanoi Beitrag anzeigen
    Drücke Dir die Daumen.
    Du hast ja meine gelegentlichen 'Serenaden' zu einem eigenen Thread weiterentwickelt.
    Der alleinige Konsum, den viele Ex-eGomera-Forenmitglieder ungeschönt einräumen, wird wohl ein solcher bleiben.
    Ach, ich gönne denen das Vergnügen. Wir haben Spaß am Forum und es stört nicht, wenn manche nur mitlesen, sich an unserem Spaß erfreuen und viel über die Insel erfahren.

    Ich freue mich jedenfalls schon auf deine Musikbeiträge. Es muss ja nicht das tägliche Nightkäppchen sein, aber gelegentlich ein Beitrag wäre schön. Danke.

  34. Nach oben    #23
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
    1.007 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    343
    Zitat Zitat von Fritzlore Beitrag anzeigen
    1968 - ich war 12 Jahre alt - bekam ich zu Weihnachten ein Tonband und das hier war das erste Lied, das ich am Heiligen Abend damit aufgenommen habe. Mit dem Mikrofon vom Radio. In einer schrecklichen Tonqualität, aber ich war selig!

    edison lighthouse mit "Love grows where my Rosemary goes"

    https://www.youtube.com/watch?v=OqcDG_xLWPY
    So eine Frisur hatte ich damals auch.

  35. Nach oben    #24
    Avatar von Fritzlore
    64 Jahre alt
    aus Agulo
    2.185 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.836
    Vincent von Don McLean, 1972

    Meine erste Langspielplatte - da war übrigens auch "American Pie drauf" - kaufte ich mir als Schülerin vom ersten selbstverdienten Geld.
    Ich arbeitete als "Sonntagsmädchen" im Krankenhaus. Das hieß, dass ich sonntags gegen ein kleines Taschengeld den Schwesten auf der Station geholfen habe. Essen austragen, sauber machen usw.

    https://www.youtube.com/watch?v=4wrNFDxCRzU

  36. Nach oben    #25
    Avatar von myrtel
    aus Eine von 3,732 Millionen
    113 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    11
    Sehr schön
    Einfühlsam.
    Sonntagsmädchen, den Begriff kannte ich nicht.
    Danke für deinen Beitrag

  37. Nach oben    #26

    aus Stadt der Otto's
    446 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    96
    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    So eine Frisur hatte ich damals auch.

    Ob ihr es glaubt oder nicht: ich hatte auch so eine "Mähne" und habe auch so "wild getanzt" Jaaawoohl!

  38. Nach oben    #27
    Avatar von Fritzlore
    64 Jahre alt
    aus Agulo
    2.185 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.836
    Rio Reiser ist wahrscheinlich den meisten von Euch ein Begriff.
    Schon viele Jahre, bevor Rio 1986 mit seinem "König von Deutschland" einen hit landete, war er mit seiner Band "Ton Steine Scherben" unser ständiger Begleiter auf jeder Demo. Und das waren viele seinerzeit.
    Am 20.8.1996 starb Rio Reiser an Kreislaufversagen. Die Besten gehen immer zu früh.

    Ton Steine Scherben - Halt dich an deiner Liebe fest 1982
    https://www.youtube.com/watch?v=y_hzfSmHlGk

    Ton Steine Scherben -Rauch-Haus-song 1972
    https://www.youtube.com/watch?v=TYSFGT7UGS8

  39. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  40. Nach oben    #28

    aus Stadt der Ottos
    66 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    17
    Ja, ja die habe ich früher auch hoch und runter gehört.
    Damals noch von der Kassette.
    Die 25. Kopie von einem der eine Kopie hatte.

  41. Nach oben    #29

    aus Stadt der Otto's
    446 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    96
    Die Band "Nirvana" mochte ich sehr...
    und natürlich klebte ich am TV als MTV "Nirvana unplugged" ausstrahlte.
    Leider nahm sich Kurt Cobain am 5.April 1994, unter sehr mysteriösen Umständen, das Leben.
    Unvergessen:

    https://www.youtube.com/watch?v=z9LiPuVRyU8

  42. Nach oben    #30
    Avatar von Fritzlore
    64 Jahre alt
    aus Agulo
    2.185 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.836
    bine: Nirwana war seinerzeit die Lieblingsband unseres Sohnes. Als Kurt Cobain starb war er untröstlich.
    Er hat sich dann eine eGitarre gekauft. Da ist aber nie was draus geworden. Joscha ist nämlich genau so unmusikalisch wie seine Mama.

  43. Nach oben    #31
    Avatar von myrtel
    aus Eine von 3,732 Millionen
    113 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    11
    Meine Nirvana Zeit viel genau in meine Pubertät. Das hat natürlich gepasst.
    Da wir damals noch kein MTV hatten habe ich erst etwas später von Kurt Cobains Tod erfahren. Aber die Welt ist trotzdem nicht zusammengebrochen.

  44. Nach oben    #32

    aus Stadt der Otto's
    446 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    96
    Meine Nirvana Zeit war lange nach meiner Pubertät
    Aber wir hatten ein amerikanisches Gastkind...und das hat mich "angefixt"...
    Zum Ärger meiner Söhne: "also Mama!" Ich war trotzdem schwer infiziert...und bin es auch heute noch...

  45. Nach oben    #33
    Avatar von kunibert
    79 Jahre alt
    aus Wien
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    Danke
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    150 Jahre Musikvereinssaal

    Rio Reiser habe ich auch gern gehört. Nirvana hingegen ist bei mir nicht bewusst hängen geblieben, da war ich gerade in beruflichem Umbruch und hatte wenig Zeit für Musik. Außer im Autoradio, aber da habe ich nicht aufgepasst, wer da gerade singt.

    Jetzt aber ein anderes Thema:

    Zitat Zitat von Franz Welser-Möst
    was dem Katholiken der Vatikan ist, ist dem Musikliebhaber der Musikverein.
    Vor genau 150 Jahren wurde das Haus des Wiener Musikvereins eröffnet.

    Zitat Zitat von wikipedia
    Das Haus wurde am 6. Jänner 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet, und die Kritik lobte sogleich einhellig die grandiose Akustik des Großen Saales, dessen Ruhm sich in kurzer Zeit in der ganzen Welt verbreitete. Auch der kleine Saal, der 1937 nach Johannes Brahms benannt wurde, erhielt bald den Ruf, ein idealer Ort für Kammermusik zu sein.

    Im Jahr 2004 wurden vier kleinere, unterirdische Säle eröffnet, die für Konzerte ebenso wie für Proben, Konferenzen, Workshops oder Empfänge konzipiert sind und für größtmögliche Flexibilität in der Nutzung mit modernster Technik ausgestattet wurden.
    Der berühmte „Goldene Saal“, aus dem auch jährlich das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker gesendet wird, zählt zu den fünf besten Konzertsälen weltweit.

    Zitat Zitat von barbara Rett
    Der Musikvereinssaal ist selbst ein Instrument!
    Und zum Schluss noch ein Zitat:
    Zitat Zitat von wiener musikverein
    Wenn es nach dem Großen Musikvereinssaal ginge, hätte man das Mikrofon nicht zu erfinden brauchen.“ Dem Bonmot von Hans Weigel kann man nun hinzufügen: Gott sei Dank ist das Mikrofon erfunden worden! Denn so können alle, die für das längst ausverkaufte Musikvereins-Jubiläumskonzert keine Karten mehr bekommen, doch dabei sein. Ö1 und das Streaming-Portal „fidelio“ übertragen am 6. Jänner das Festkonzert zum 150-Jahr-Jubiläum des Hauses live aus dem Musikverein.
    Das Programm des Festkonzerts wird sehr vielfältig, wie das in Wien bei Musik generell zutrifft. Zum Beispiel steht da Symphonisch-Mächtiges wie Beethovens „Fünfte“ neben Zartbesaitetem, dem filigranen langsamen Satz aus Bachs E-Dur-Violinkonzert.

    Beethoven werden wir heuer im Gedenkjahr noch zur Genüge hören. Da lieber Bach.

    Hören wir also das Violinkonzert in E-Dur, BWV 1042, von Johann Sebastian Bach. In einer Aufnahme aus dem Jahr 1956 mit David Oistrakh.

    https://www.youtube.com/watch?v=CupDVYWt-Yg

    In den 1960er Jahren habe ich David Oistrach ein paar Mal im Konzert gehört. Im Mai 1972 hat David Oistrach mit den Wiener Symphonikern im Musikvereinssaal alle sechs Brandenburgischen Konzerte aufgeführt. Eine grandiose Aufführung. In meiner Schallplattensammlung finden sich auch ein paar Tonträger mit David Oistrack. Doch davon morgen.


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