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Thema: Feuer und Waldbrände auf La Gomera

  1. #34
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Die Rettungskräfte haben dort eine Leiche gefunden. Die Identität ist nicht bekannt.

    https://www3.gobiernodecanarias.org/...-en-la-gomera/

    https://lagomera.es/noticia/estabili...valle-gran-rey
    Geändert von Gomeraforum (13.07.2022 um 15:13 Uhr) Grund: Originalquellen verlinkt (Danke paix)

  2. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  3. Nach oben    #35

    aus Selva Negra
    270 Beiträge seit 01/2020
    Danke
    166
    Die Gerüchteküche spricht von einem Hippie der da wohl in dem Gebüsch gehaust hat. Erinnert mich ein bisschen an den der sein Klopapier auf Palma verbrannt hat. Aber wie geschrieben... Gerüchteküche.

  4. Zugvogel´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  5. Nach oben    #36
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.832 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.413
    Habe mal die Stelle eingekreist, wo es war:

    Feuer in Playa 13-7-22.png

    Kennt jemand einen Hippie, der dort in den Tarajales lebte?

    Ich bin mir sicher, dass ich den vom Sehen her kannte!


  6. Nach oben    #37
    Avatar von Johanna68
    54 Jahre alt
    332 Beiträge seit 11/2020
    Danke
    256
    Egal, wer es ist, es ist sehr traurig. In der Straße hat es doch vor ca. 2 bis 3 Jahren schon einmal gebrannt, näher zur Straße allerdings.

  7. Nach oben    #38
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828

    Der 4.8.2012 - 10 Jahre nach dem großen Feuer

    Vor 10 Jahren zerstörte das Feuer 18,6 % des Nationalparks Garajonay.
    Hier ein Fotovergleich von Buba nach dem Brand in VGR.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. Fritzlore´s Beitrag erhielt 4 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  9. Nach oben    #39
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.832 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.413
    Das Feuer brach wohl am 4. August 2012 in Imada aus, rannte den Berg nördlich rauf, teilte sich gen Alto de Garajonay und wieder runter nach Pastrana und dann erneut rauf nach Benchijigua und sogar am Roque de Agando (brannte sogar oben!) über die andere Seite hinaus runter Richtung La Laja, wo es an der Stelle gestoppt werden konnte.
    Viel verheerender war das Feuer auf der Westseite, das sich fast ungehindert über Chipude hinaus durch den Nationalpark fraß (Fortaleza abgebrannt) und auf Las Hayas zubewegte.
    Dort schien das Feuer fast gestoppt zu sein, als dann doch ein Calimasturm alles wieder anfachte und am 13. August ins Valle herabfiel und die gezeigte Apokalypse bewirkte.

    Ich habe damals die Berichterstattungen mit Bangen live am Computer verfolgt!

    Siehe das Parallelthema - Da gibt es die Videos und Beschreibungen!

  10. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  11. Nach oben    #40
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Ein paar ganz persönliche Erinnerungen dazu:
    Wir hatten am 31. 7. 2012 bereits unsere Wohnung in Hagen geräumt, da wir nach Gomera übersiedeln wollten. Als Anfang August 2012 das Feuer auf der Insel ausbrach lebten wir in einem winzigen Zimmerchen in der Jugendherberge Hagen, unserer damaligen Arbeitsstelle. Hier wollten wir die letzten 2 Wochen bis zum Ende unseres Arbeitsvertrages bleiben. Unsere Möbel, all unser Hab und Gut, hatten wir verkauft, verschenkt oder weggeworfen. Ihr könnt Euch unsere Panik vorstellen, mit der wir die folgenden Nächte vor dem PC hockten und die Ereignisse auf Gomera verfolgten. Wir hatten in Hagen nichts mehr und nun brannte unsere Insel ab! Das Ziel, auf das wir jahrelang hingearbeitet hatten. Das war wahrlich ein Scheiß Gefühl.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  12. Fritzlore´s Beitrag erhielt 8 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  13. Nach oben    #41
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Heute, am 4. August jährt sich der verheerende Brand auf La Gomera zum zehnten Mal. Ein Feuer, das 9,8 % der Insel und 18,6 % des Nationalparks verbrannte. Am 12. August 2012 drang das Feuer in die Schlucht Valle Gran Rey ein und verwüstete einen großen Teil des Tals. Buba hat ein paar Fotovergleiche dazu gemacht.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  14. Fritzlore´s Beitrag erhielt 6 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  15. Nach oben    #42

    67 Jahre alt
    aus Langenselbold
    107 Beiträge seit 11/2021
    Danke
    80
    Vielen Dank das du die Fotos eingestellt hast Fritzlore. Sie sind ja eine Mahnung für die Zukunft. Es hat sich ja auch etwas getan, z. B. Feuerwehr im Valle Gran Rey. Aber es reicht noch nicht.

  16. viktor´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  17. Nach oben    #43
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Nein, es reicht noch nicht.
    Grade im Sommer sehe ich immer wieder Leute, die sehr leichtsinnig mit Kindern umgehen. Die werden oft einfach irgendwohin geworfen. Oder man findet leere Flaschen in trockenem Gestrüpp. Da kann so schnell ein Feuer entstehen!
    Wenigstens wird nicht mehr so viel einfach verbrannt wie noch vor ein paar Jahren habe ich das Gefühl.

  18. Nach oben    #44
    Avatar von Wanderbär
    79 Jahre alt
    aus Im Süden des Nordens
    541 Beiträge seit 01/2020
    Danke
    268
    leichtsinnig mit Kindern umgehen. Die werden oft einfach irgendwohin geworfen.
    Sind die "Kinder" hier ein Produkt der automatischen Rechtschreibprüfung? "Kippen" würde eher passen!

  19. Nach oben    #45
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Klar, ich meinte natürlich Kippen.
    Danke fürs aufpassen, Wanderbär. Diese blöde Rechtschreibprüfung! Ich lese eigentlich immer nochmal durch, was ich schreibe, aber hin und wieder geht mir doch was da durch.

  20. Nach oben    #46

    949 Beiträge seit 04/2020
    Danke
    225
    "Die werden oft einfach irgendwohin geworfen"...
    Die Kinder....

    :-DDDD

  21. Nach oben    #47
    Avatar von mrjasonaut
    aus Berlin-Wilmersdorf
    273 Beiträge seit 01/2022
    Danke
    198
    Zitat Zitat von Meerkatze Beitrag anzeigen
    "Die werden oft einfach irgendwohin geworfen"...
    Die Kinder....
    Stimmt aber sehr oft auch.
    OT. Ich hab mich doppeldeutig ausgedrückt.

  22. mrjasonaut´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  23. Nach oben    #48
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.832 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.413
    Sowohl das 1984-er Feuer (von La Laja rauf - mit 20 Toten), als auch das 2012-er (von Imada hoch) gingen meines Wissens von diesen Kokelbränden im Garten aus.
    Ist mir völlig unverständlich diese Abbrennerei! Klar hat man da Asche und Mineralien - besser wäre aber Kompostierung mit Leben drin!

    Das Problem kenne ich aber von ganz Spanien!

    Aber bitte nicht pauschal "weggeworfene Kinder" bzw. Raucher in Haft nehmen!
    Ich kenne keinen Fall, wo auf La Gomera so etwas nachgewiesen wurde.
    Aber Glasscherben, herabgefallene Stromleitungen schon.

    Ach!
    Und nach dem unvermeidbaren großen Geschäft, das Klopapier in eine Tüte und zum nächsten Mülleimer und bloß nicht an Ort und Stelle anzünden!

  24. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  25. Nach oben    #49
    Avatar von Enriquez
    aus dem Niederrhein
    187 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    72
    Na ja
    es scheint doch so, dass Glassscherben nicht wirklich der Brandauslöser sind.
    Eher der Tourist und der Gomero.
    Hier ein Link:
    https://www.swr.de/wissen/brennglase...oesen-100.html

  26. Nach oben    #50
    Avatar von kunibert
    81 Jahre alt
    aus Wien
    2.239 Beiträge seit 10/2018
    Danke
    1.459
    Zitat Zitat von Crazy Horse Beitrag anzeigen
    Sowohl das 1984-er Feuer (von La Laja rauf - mit 20 Toten), als auch das 2012-er (von Imada hoch) gingen meines Wissens von diesen Kokelbränden im Garten aus.
    2012 begann das Feuer an der Kreuzung südlich vom Pajarito und zog dann erst hinunter nach Imada. Also kein Kokelbrand.



    Gesendet von meinem SM-G950F mit Tapatalk

  27. Nach oben    #51
    Avatar von el corredor
    50 Jahre alt
    aus Hessen
    645 Beiträge seit 08/2020
    Danke
    176
    Glasscherben erzeugen keinen Brand. Das müsste schon ein sehr passend geschliffenes Glas sein unter dem dann die notwendigen 300 Grad zur Selbstentzündung erzeugt werden. Meistens sind es wirklich Zigaretten, bewusst gezündet oder außer Kontrolle geratene Gartenfeuer.
    Oder sehr selten: Blitzeinschläge

  28. el corredor´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  29. Nach oben    #52
    Forumsleitung Avatar von Gomeraforum
    53 Beiträge seit 10/2005

    Glasscherben

    Wer sich über diesen Aberglauben amüsieren möchte, folgt Kachelmann auf Twitter. Vermeintliche Brände durch Glasscherben sind sein Spezialgebiet: https://twitter.com/search?q=glassch...m%3AKachelmann

  30. Nach oben    #53
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Aha! Das ist mir neu. Danke für die Info, man lernt immer mal wieder was dazu.

  31. Nach oben    #54
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.832 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.413
    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    2012 begann das Feuer an der Kreuzung südlich vom Pajarito und zog dann erst hinunter nach Imada. Also kein Kokelbrand.
    Offiziell ist ja von vorsätzlicher Brandstiftung die Rede:

    Heute, Mittwoch, 4. August, jährt sich zum neunten Mal das verheerende Feuer von 2012 auf La Gomera.
    Ein Feuer, das 9,8% der Insel und 18,6% des Nationalparks verbrannte, erzwang die Vertreibung eines Viertels der Bevölkerung in den kritischsten Momenten des Ereignisses.
    Das Feuer betraf viele Haustiere, Häuser, Vieh und Ernten, hauptsächlich in den Gemeinden Alajeró, San Sebastián, Valle Gran Rey und Vallehermoso, und glücklicherweise gab es kein Bedauern Verlust von Menschenleben.
    Die wichtigsten durch den Brand verursachten Schäden konzentrierten sich auf die Formationen der kanarischen Monteverde (Lorbeerwald und Fayal-Heide), dh die Wälder bewölkt, die die hohen Gebiete von La Gomera bedecken, wie in dem Dokument "Garajonay nach dem großen Brand von 2012" gesammelt, das unter anderem vom konservativen Direktor des Garajonay-Nationalparks, Ángel B. Fernández, neben Luis A. Gómez González und María Gómez erstellt wurde und "sehr schwere ökologische Schäden, vor allem in den Lorbeerwäldern des Garajonay Nationalparks."
    Das Feuer absichtlichen Ursprungs dauerte etwa drei endlose und anstrengende Monate, die am 4. August beginnen und sich am 30. Oktober für ausgestorben erklären von 2012, wie im oben genannten Dokument "MANAGEMENT UND PLANUNG IN WALDÖKOSYSTEMEN" angegeben, in dem es heißt, dass "die Insel zuvor, seit dem Monat Mai, unter der Aktivität von Brandsätzen gelitten hatte, die bis zu dreißig Conatos verursachten, die rechtzeitig erstickt werden konnten, sowie ein Feuer, das etwa 100 Hektar junge Formationen von Monteverde und Gestrüpp in der Nähe des Nationalparks verbrannte".
    Es wird auch darauf hingewiesen, dass das große Feuer unter sehr widrigen Wetterbedingungen stattfand, mit hohen Temperaturen, sehr niedriger relativer Luftfeuchtigkeit und starken böigen Winden, zu denen wir eine starke Austrocknung der Vegetation hinzufügen müssen, Folge einer sehr intensive Dürre, die sich seit dem letzten Sommer hinzog.
    All diese Faktoren, zusammen mit der bergigen Topographie der Insel und der hohen Entflammbarkeit eines Großteils der Vegetation, insbesondere der Umwelt des Nationalparks, führten zu einem außergewöhnlich heftigen und explosiven Verhalten des Feuers während mehrerer Phasen des Feuers.
    Dies führte dazu, dass die Extinktionskapazität zu verschiedenen Zeiten erschöpft war, was die Operationen enorm schwierig und riskant machte.
    Das Eindringen des Feuers in reife Waldgebiete mit sehr reich an organischer Substanz und tiefen Wurzeln der Bäume erleichterte seine Beständigkeit, bis die Ankunft intensiver Regenfälle Ende Oktober es endgültig ersticken konnte.

  32. Crazy Horse´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  33. Nach oben    #55
    Avatar von Crazy Horse
    aus Dülmen/ Münsterland/ Westfalen
    2.832 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    1.413
    Nach dem Feuer, dass das VGR völlig ungeschützt überrannt hatte, gründete sich ganz schnell die Freiwillige Feuerwehr im Valle Gran Rey (Bomberos Voluntarios Valle Gran Rey".
    Es bildeten sich rasch Hilfsaktionen (z.B. die Havixbecker Initiative zum Wiederaufbau von El Guro aus dem Münsterland).
    Ebenso konnte - da war doch das Forum nicht unbeteiligt? - das erste Feuerwehrauto im VGR als Geschenk der Freiwilligen Feuerwehr von Münster-Hiltrup aquiriert werden.

    Hier nochmal die schönen Bilder der Ankunft des Autos Anfang 2013 - einige werden sich wohl wiedererkennen?! Den gelben Panda habe ich doch auch gesehen?

    https://www.youtube.com/watch?v=ANiCxtctKMg
    https://www.youtube.com/watch?v=OR9sQfJtCKI

    Die Voluntarios im Einsatz - jetzt schon professsionell:

    https://www.youtube.com/watch?v=I4r5vKORxV8

  34. Crazy Horse´s Beitrag erhielt 2 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  35. Nach oben    #56
     Unterstützer/in Avatar von Fritzlore
    66 Jahre alt
    aus Agulo
    5.462 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    8.828
    Ach, hast du das alte Filmchen ausgegraben!
    Ja, das war ein toller Moment, als die beiden Christophs mit dem Münsterländer Feuerwehrauto von der Fähre fuhren. Ich erinnere mich genau: damals sind mir doch glatt die Tränchen gekommen vor lauter Rührung da unten im Hafen!
    Eine tolle Aktion. Richtig, das war ein highlight im alten Forum.

  36. Fritzlore´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  37. Nach oben    #57

    65 Jahre alt
    aus Stadt der Otto's
    798 Beiträge seit 12/2019
    Danke
    342
    Ich habe mir die alten Filmchen gerade auch noch einmal angeschaut-
    und hatte wieder, wie damals auch, tüchtig "Pipi" in den Augen!

  38. Nach oben    #58

    414 Beiträge seit 08/2021
    Danke
    157
    Ich zitiere hier mal die Übersetzung von DeepL, meinem bevorzugten Dienst für so was:

    <Zitat Beginn>
    Am heutigen Mittwoch, dem 4. August, jährt sich der verheerende Brand von 2012 auf La Gomera zum neunten Mal. Ein Feuer, das 9,8 % der Insel und 18,6 % des Nationalparks verbrannte, zwang zur Evakuierung von einem Viertel der Bevölkerung in den kritischsten Momenten des Ereignisses.
    Der Brand betraf zahlreiche Haustiere, Häuser, Vieh und Ernten vor allem in den Gemeinden Alajeró, San Sebastián, Valle Gran Rey und Vallehermoso, wobei glücklicherweise keine Menschenleben zu beklagen waren.
    Der größte Schaden, der durch das Feuer verursacht wurde, konzentrierte sich auf die kanarischen Monteverde-Formationen (Laurisilva und Fayal-Brezal), d.h. die Nebelwälder, die die höher gelegenen Gebiete von La Gomera bedecken, wie es in dem Dokument "Garajonay nach dem großen Brand von 2012" heißt, das u.a. vom Direktor des Nationalparks Garajonay, Ángel B. Fernández, Luis A. Gómez González und María Gómez, erstellt wurde und "sehr schwere ökologische Schäden, insbesondere in den Laurisilva-Wäldern des Nationalparks Garajonay" verursachte.
    Der Brand, der vorsätzlich gelegt wurde, dauerte fast drei unendlich lange und anstrengende Monate, beginnend am 4. August, und wurde am 30. Oktober 2012 für gelöscht erklärt, wie es in dem bereits erwähnten Dokument über "VERWALTUNG UND PLANUNG IN WALDÖKOSYSTEMEN" heißt, in dem es heißt, dass "zuvor, Seit Mai wurde die Insel von Brandstiftern heimgesucht, die bis zu dreißig Brände verursachten, die rechtzeitig gelöscht werden konnten, sowie ein Feuer, das etwa 100 Hektar junge Monteverde und Buschland in der Nähe des Nationalparks verbrannte".
    Der Großbrand fand unter sehr ungünstigen Witterungsbedingungen statt: hohe Temperaturen, sehr niedrige relative Luftfeuchtigkeit und starke Windböen. Hinzu kam eine starke Austrocknung der Vegetation, die auf eine seit dem letzten Sommer anhaltende, sehr intensive Trockenheit zurückzuführen ist. All diese Faktoren, zusammen mit der bergigen Topographie der Insel und der hohen Entflammbarkeit eines Großteils der Vegetation, insbesondere in der Umgebung des Nationalparks, führten zu einem außerordentlich heftigen und explosiven Brandverhalten während mehrerer Phasen des Feuers. Das bedeutete, dass das Feuer zu verschiedenen Zeiten nicht gelöscht werden konnte, was die Einsätze extrem schwierig und riskant machte.
    Das Eindringen des Feuers in ausgewachsene Waldgebiete mit Böden, die reich an organischen Stoffen sind und in denen die Bäume tief wurzeln, begünstigte seine Dauerhaftigkeit, bis die starken Regenfälle Ende Oktober das Feuer endgültig löschen konnten.
    <Zitat Ende>

    Teeren und federn wäre die geeignete Behandlung der Brandstifter. Ich bin normalerweise sehr viel friedlicher...
    ("teeren und federn" habe ich nicht übersetzt bekommen, vielleicht ist dieser Brauch in Spanien unbekannt?)


  39. jochen02´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


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