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Thema: ¡viva la música!

  1. #133
    Avatar von kunibert
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    Roots Revival

    Roots Revival

    youtube weiß schon wieder einmal ganz genau, was mir gefällt und hat mir folgendes Video mit Mehdi Aminian & Mohamad Zatari vorgeschlagen. Ich war schon oft in der Türkei (demnächst wieder) und schon zweimal in Syrien (das zweite Mal war dort schon Krieg). Ich liebe die Oud und ich liebe die arabische Musik.

    Zitat Zitat von wikipedia (übersetzt)
    Roots Revival ist ein internationales Kulturprojekt, das professionelle Musiker aus verschiedenen Ländern zusammenbringt, um die Musikstile, -traditionen und -instrumente zu verbinden, die für jedes geografische Gebiet, aus dem sie stammen, spezifisch sind, und so eine Brücke zwischen den Kulturen mit authentischer Musik zu schlagen. Das Konzept von Mehdi Aminian.
    Hier das Konzert zum Album „Quieter Than Silence“

    https://www.youtube.com/watch?v=tlJJZrriAVI

    Übrigens: die Oud ist die arabische Laute und hat – im Gegensatz zur Gitarre – keine „Bünde“, die den exakten Ton vorgeben. Man muss vielmehr wie bei der Geige die Finger exakt an den richtigen Stellen platzieren. Mein Versuch in der jordanischen Wüste, auf diesem Instrument Akkorde zu bilden, ist zum Gaudium der dortigen Musiker kläglich gescheitert.

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  3. Nach oben   #134
    Avatar von Fritzlore
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    The Beatles "Here comes the sun"

    https://youtu.be/KQetemT1sWc

    George Harrison schrieb das Stück 1969 in einer für ihn schwierigen Zeit. Im Januar 1969 hatte er während einer Session die Beatles für mehrere Tage im Streit verlassen. Am 8. Februar 1969 mussten seine Mandeln entfernt werden, am 12. März 1969 war er wegen des Besitzes von Marihuana verhaftet worden. Als belastend empfand er auch die geschäftlichen Querelen im Umfeld des Beatles-Unternehmens Apple. So beschloss er eines Tages, dem Ganzen für eine Weile zu entfliehen und er besuchte seinen Freund Eric Clapton. In dessen Garten komponierte er dann das Lied "Here comes the sun".

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  5. Nach oben   #135
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    @Kunibert: Richtig schön! Mag nicht nur die arabischen Sachen, sondern auch Alles aus dem Turk-sprachigen Raum bis hin zu osmanisch geprägten Sachen aus Griechenland.

    @Ute: Mit den Beatles hast Du ja einen meiner musikalischen Zentralnerven getroffen!
    Bin ewig Beatles-Fan, konnte schon als Schuljunge alle Titel auf jeder Platte in der Reihenfolge aufzählen und die meisten auch auswendig wiedergeben (singen kann ich aber nicht!).
    Meine erste und komplette Vinyl-Sammlung inkl. Bootlegs verschenkte ich meiner Ex (ob das gut war?) doch alles wurde durch remastered CD's ersetzt und mit den heute frei zugänglichen Youtube-Videos ergänzt. Waren damals sensationell!
    Frappierend ist auch die damalige bestmögliche Tonqualität, die uns wegen der modernsten Vielspurtechnik der Abbey-Road-Studios auch bis ins Detail ewig erhalten bleiben!

    Ja, Ich war natürlich auch auf dem Zebrastreifen!

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  7. Nach oben   #136
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    John Lennon war der wahre Beatle!

    Ja,
    der war für mich der wahre Kern der Beatles!

    Nixx gegen Paul! Super nett, schön und tolle Songs! George, der "kleine Beatle" engagiert und viele Erfolge und auch Ringo (bis heute aktiv im R&R-Circus unterwegs!

    Aber John ging schon während der Beatles andere Wege:

    The Dirty Mac (John Lennon (Beatles), Eric Clapton (Cream), Keith Richards (Rolling Stones), Mitch Mitchell (Jimi Hendrix Experience)) 1968 beim Rock and Roll Circus
    John (Winston) & Mick (Mikel) Jagger erklären, worum es geht und dann gehts los!:

    https://www.youtube.com/watch?v=UCYq...7OM3CZ&index=9

    Es folgt dann in der Youtube-Liste direkt der Yer Blues vom "The Beatles"-Album (1968), quasi als erste Live-Performance.
    Fast alle Aufnahmen dieses außergewöhnlichen Rolling-Stones-Projektes könnt Ihr da anwählen.

    Plastic Ono Band: Working class heroe (1969):

    https://www.youtube.com/watch?v=iMewtlmkV6c

    Plastic Ono Band: Live Peace Toronto 1969 mit Eric Clapton und Klaus Voorman (einer der Macher der Beatles schon aus Hamburger Star-Club Zeiten):

    https://www.youtube.com/watch?v=uEqnT6Pr3iY

    Instant Karma! (We all shine on):

    https://www.youtube.com/watch?v=xLy2...6Pr3iY&index=4

    Nach den Beatles nahm er kein Blatt vor den Mund -Sein bitterböser Abgesang über Paul McCartney und seine Qualitäten: How do you sleep? live im Studio:

    https://www.youtube.com/watch?v=FoJQAyrUHhA

    Dann kamen richtig tolle Alben!

    Mind Games:

    https://www.youtube.com/watch?v=FuOy...Gvmhs&index=11

    9 dreams:

    https://www.youtube.com/watch?v=OXdV...Gvmhs&index=17

    Steel and glass:

    https://www.youtube.com/watch?v=Flz9...Gvmhs&index=30

    Nach Trennung mit Yoko Ono, Wiedervereinigung und glücklicher Familienzeit hatte er 1980 mit Double Fantasy ein vielversprechendes Comeback.
    Doch am 8. Dezember 1980 wurde er durch einen wahnsinnigen Stalker in New York aus dem Leben gerissen.

    Ich landete einen Tag später in Alicante und erfuhr es durch meinen Onkel, der mich vom Flughafen abholte.
    Ich war völlig fertig! Einen Tag später gab es in einem spanischen Sender 24h-lang alle John Lennon Songs am Stück hintereinander.
    Ich bin nicht ins Bett gegangen - so sehr hat er mir damals bedeutet.

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  9. Nach oben   #137
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    John Lennon hatte es wirklich nicht einfach!

    Mir fehlen dennoch die Worte, wie er das hier herausschreit!

    https://www.youtube.com/watch?v=sPYsMM1FvXs

    https://www.youtube.com/watch?v=40AL-NIvbD0

  10. Nach oben   #138
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    Hey Jude - na na na nadda na na


  11. Nach oben   #139
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    Marius Müller-Westernhagen "Weil ich dich liebe"

    https://www.youtube.com/watch?v=k1dK...G9ZeNk&index=2

    Westernhagen - Weil ich dich liebe (MTV Unplugged)


    Ich hab's immer mehr so mit den leisen Tönen. Das zum Beispiel mochte ich immer sehr.

    Kunibert: bevor Du uns animiert hast hier auch Musikvideos einzusellten hatte ich lange gar keine Musik mehr gehört.
    Jetzt such ich ständig bei u-tube rum......

  12. Nach oben   #140
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    Weltmusik

    Zitat Zitat von Crazy Horse Beitrag anzeigen
    @Kunibert: Richtig schön! Mag nicht nur die arabischen Sachen, sondern auch Alles aus dem Turk-sprachigen Raum bis hin zu osmanisch geprägten Sachen aus Griechenland.
    In Griechenland war ich das erste Mal im Jahr 1960. Per Anhalter. Wobei es damals dort noch kaum PKW gab, wir sind also großteils mit uralten LKW mitgenommen worden. Wenn wir mit den Fahrern ihre Pausen in Schäferhütten bei Schafkäse und Weißbrot verbracht haben wurden gleich schöne Lieder gesungen. Viele davon „osmanisch geprägt“. Mit Zwischentönen und oft eigenartigem Takt. Zum Beispiel7/8tel-Takt.

    Jahre später lernten wir die Türkei kennen und schätzen. Und da haben wir bemerkt, dass das heutige Griechenland sehr viel von der Türkei übernommen hat. Musik, Essen, Feste.

    Und dann fuhren wir in arabische Länder. Da erschien uns die Türkei nur als müder Abklatsch des Arabischen und das Griechische als schwache Kopie des Türkischen. Immer noch Wert, wieder hinzufahren und die Kultur zu genießen.

  13. Nach oben   #141
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    Cantigas de Santa Maria

    Cantigas de Santa Maria

    Im Juni wollen wir wieder eine Mietwagenrundreise nach Spanien machen. Diesmal von Madrid in die Estremadura. Derzeit wälze ich Reiseführer für die Grobplanung. Dabei bin ich auf ein Kloster gestoßen, zu dem es folgende Legende gibt:

    Ein Krieger hat im 13. Jahrhundert während einer Schlacht gegen die Mauren die Jungfrau Maria angefleht, die Sonne anzuhalten. „Santa María detén tu día!“ Dadurch konnten sie noch vor Sonnenuntergang die Mauren besiegen und gründeten das Kloster Santa María de Tudía.

    Kann nicht stimmen, sagt ein anderer Reiseführer. Erstens hieß das Kloster schon vorher so und zweitens wurde die Formulierung schon bei den Cantigas de Santa Maria von König Alfons X (der Weise) verwendet. Von diesen Cantigas habe ich euch im anderen Forum ja schon gut ein Dutzend eingebracht. Im Vorjahr haben wir ja dann auch die Iglesia Santa Maria la Blanca (12. Jahrhundert) am Jakobsweg besucht, wo jene Maria begraben ist, der Alfons X die Cantigas gewidmet hat, weil er von ihrer Wundertätigkeit – oder so - so begeistert war.

    Hier also die Cantiga de Maria Nr 100

    https://www.youtube.com/watch?v=opEXfcsl2YQ

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  15. Nach oben   #142
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    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    Cantigas de Santa Maria
    ... Dabei bin ich auf ein Kloster gestoßen, zu dem es folgende Legende gibt:

    Ein Krieger hat im 13. Jahrhundert während einer Schlacht gegen die Mauren die Jungfrau Maria angefleht, die Sonne anzuhalten. „Santa María detén tu día!“ Dadurch konnten sie noch vor Sonnenuntergang die Mauren besiegen und gründeten das Kloster Santa María de Tudía.
    Solche Sehenswürdigkeiten, wie Klöster mit wundersamer Entstehungsgeschichte, erspare ich mir mittlerweile.
    Entweder meine Bildungsbeflissenheit hat deutlich nachgelassen, oder mir kommen die rührseligen Geschichten zu den Ohren raus.
    Für einen verstockten und ungläubigen Ketzer wie mich sind die Mysterien des frommen Volksglaubens oft schwer nachvollziehbar.
    Da hat also ein „frommer Krieger“ ( = Oxymoron !) während einer Schlacht gegen die Ungläubigen die Jungfrau Maria angefleht, die Sonne anzuhalten.
    Es bedarf doch einer verwunderlichen Hybris um anzunehmen, daß die himmlischen Mächte auf meiner Seite sind, während ich andere Kinder Gottes massakriere.
    Die katholische Kirche verklärt bis zum heutigen Tag die Greuel, die in ihrem Namen begangen wurden.

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  17. Nach oben   #143
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    Das ist wohl wahr.
    Aber schön anzuschauen sind diese Gebäude schon.
    Ich bin auch absolut unchristlich, aber wenn wir unterwegs sind sehe ich mir
    gerne Klöster und Kirchen an. Zumindest von außen. Und diese ganzen Geschichten und Legenden sind ja schließlich Teil unserer Geschichte. Ob man nun gläubig ist oder nicht. Ich mag auch Geschichten und Legenden aus fremden Kulturkreisen.

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  19. Nach oben   #144
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    Schließe mich da voll und ganz an!

    Kulturell gesehen, bin ich voll begeistert von geistlicher Musik, Architektur, Malerei etc. - egal welchen Glaubens!

    Wer kann denn in Spanien an den Meisterleistungen der Mauren vorbei gehen, wo diese Epoche doch selbst in der arabischen Welt als die Krone der Architektur, Kunst und Zusammenlebens zwischen Muslims, Juden und Christen galt.

    Verwerflich sind meiner Meinung da z,B, die späteren architektonischen Sünden der Reconquistas in der Alhambra (Palacio de Carlos V.) und vor allem die Kathedrale von Cordoba, die man da einfach in die einst größte Moschee der Welt, der Mezquita reingequält hat. Auch die Kathedrale von Sevilla - die größte gotische von der Baumasse her - basiert auf der ehemaligen Moschee. Ihr noch heute erhaltenes
    Minarett, die Giralda (eigentlich war da ursprünglich nur die Wetterfahne gemeint) geht zurück auf die Kutubiyya Moschee in Marrakesch - quasi die Schwester der Giralda.

    So jetzt noch ein bisserl Spanisch-Kurs über die Autonomen Regionen und dann gibt es deren jeweiligen Hymnen ... (hier geht's doch um Musik!?)

    https://www.youtube.com/watch?v=Md5-ANncZpM

    https://www.youtube.com/watch?v=TAi6V4u28xI

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  21. Nach oben   #145
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    Weltmusik

    Zitat Zitat von Crazy Horse Beitrag anzeigen
    ... (hier geht's doch um Musik!?)
    Natürlich. In erster Linie.

    „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." sagt Friedrich Nietzsche

    Aber Musik ohne Leben ist auch nicht komplet. Daher finde ich es gut, wenn hier manchmal die Musik in lebendige Schilderungen eingebettet ist.

    Und so passt der Beitrag gut dazu, den ich für heute vorbereitet habe. Mit einer „lebendigen“ Umgebung:

    Im April 2015 waren wir in Persien. Als wir in Yazd in einen Souvenirladen kamen spielte der Verkäufer gerade auf seiner Setar. Ich bat ihn gleich um ein kleines Ständchen, das er mir gerne bot.

    In Kerman waren wir zum Abendessen in einem Lokal mit Livemusik. Und da habe ich natürlich auch ein paar musikalische Leckerbissen mitgenommen.

    Die Qualität dieses mit dem Smartphone aufgenommenen Videos ist natürlich nicht berauschend, aber es soll die Stimmung wiedergeben.

    https://www.youtube.com/watch?v=t60kba50E-M

  22. Nach oben   #146
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    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen

    „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." sagt Friedrich Nietzsche
    "Ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos." (Loriot )

    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen

    Im April 2015 waren wir in Persien. Als wir in Yazd in einen Souvenirladen kamen spielte der Verkäufer gerade auf seiner Setar. Ich bat ihn gleich um ein kleines Ständchen, das er mir gerne bot.
    Wir waren 1977 in Persien (es gab noch den Schah). Nach einer abenteuerlichen Anreise über Moskau, dann endlich der Anflug nach Teheran. Der Morgen dämmerte bereits als wir in Teheran landeten. Ein Taxi brachte uns in ein billiges Hotel. Über dem Nachtkästchen war ein schlichter Rundfunkempfänger montiert. Ich hörte zum ersten mal die klagenden Laute der Nai, der persischen Rohrflöte. Dazwischen wurden Gedichte rezitiert. Vielleicht von Hafis, dem persischen Goethe ? Ich verstand kein Wort, wurde aber vom Rhythmus der Poesie und dem Klang der Nai hypnotisch sanft in den Schlaf gewiegt.

    https://www.youtube.com/watch?v=jNDgXe0zwpk

  23. Nach oben   #147
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    hier geht's doch um Musik!?

    Wie wir uns an Musik erinnern.
    Eine Sendung auf SWR2 , am 3. Februar 2020, 8:30 Uhr


    https://www.swr.de/swr2/wissen/Gedae...nnern-100.html

    Warum gibt es Musik die unmittelbar meine Seele berührt. Warum vermag das andere Musik nicht ?

    Wie viele Musikstücke wir Menschen im Gedächtnis abspeichern, ist nicht bekannt. Aber je heftigere Emotionen mit ihnen verbunden sind, desto schneller und dauerhafter erinnern wir uns an sie. Nur 3 bis 4 Töne genügen um ein Musikstück zu erkennen. In Experimenten haben Hörer Tonschnipsel von 100 Millisekunden korrekt identifiziert. Beispiel: „Für Elise” von Beethoven nach 2 Tönen.
    Gibt es einen Ort im Gehirn, wo all diese Eindrücke gespeichert werden? Offenbar nein, sagen die Forscher. Der Rhythmus, zum Beispiel, wird von einer anderen Hirnregion verarbeitet als die Melodie oder die Klangfarbe.
    Vieles ist dabei noch unerforscht. Wir wissen nicht einmal, wie viele Musikstücke wir im Lauf des Lebens auf unserer inneren Festplatte abspeichern.
    In der Verknüpfung von Höreindruck und Gefühl liegt das Geheimnis der Musik. Kaum eine musikalische Erinnerung ist emotional neutral, das Gefühlszentrum im Gehirn wird immer mit angesprochen. Und das natürlich umso mehr, je intensiver die Gefühle waren, die wir beim ersten Hören empfunden haben. Es gibt eine Lebensphase, da ist diese Verbindung am intensivsten – von der Pubertät bis ins junge Erwachsenenalter.

    Konklusion :
    Der Soundtrack des Lebens ist ein metaphorischer Kanon der Musik, die dein Leben begleitet. Wenn man über die wichtigen Ereignisse seines Lebens nachdenkt, dann sind die oft von Musik begleitet. Manchmal hat man da bewusst eine bestimmte Musik gespielt, aber meistens lief die zufällig. Und all das führt zu dieser langen Reihe von Melodien, die deine Geschichte erzählen.

  24. Pagurus´s Beitrag erhielt 3 mal Dank und/oder Zustimmung von:


  25. Nach oben   #148
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    Bach Oboenkonzert

    Heute wieder etwas fürs Kaminfeuer:

    Johann Sebastian Bach, drei Oboen Konzerte:
    F-Dur, BWV 1053, d-moll BWV 1059 und A-Dur BWV 1055. Es spielt die Academy of St. Martin-in-the fields mit dem Schweizer Oboisten Heinz Holliger.

    https://www.youtube.com/watch?v=ODiVDEk5Cuk

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  27. Nach oben   #149
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    Zitat Zitat von Pagurus Beitrag anzeigen
    Wie wir uns an Musik erinnern.
    Eine Sendung auf SWR2 , am 3. Februar 2020, 8:30 Uhr


    https://www.swr.de/swr2/wissen/Gedae...nnern-100.html

    Warum gibt es Musik die unmittelbar meine Seele berührt. Warum vermag das andere Musik nicht ?

    Wie viele Musikstücke wir Menschen im Gedächtnis abspeichern, ist nicht bekannt. Aber je heftigere Emotionen mit ihnen verbunden sind, desto schneller und dauerhafter erinnern wir uns an sie. ...
    .
    Danke für deinen Beitrag. Die Sendung ist faszinierend. Da habe ich doch glatt „An Elise“ und „O Tannenbaum“ schon nach zwei Tönen erkannt. Unglaublich.

    Ich habe die Sendung noch nicht zu Ende gehört. Aber die Stelle mit „Somewhere over the Rainbow“ hat mich sehr berührt. Und an die Interpretation von Eric Clapton erinnert:

    https://www.youtube.com/watch?v=iwlFTYT2Fdw

  28. kunibert´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:


  29. Nach oben   #150
    Avatar von Pagurus
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    Zitat Zitat von kunibert Beitrag anzeigen
    Heute wieder etwas fürs Kaminfeuer:

    Johann Sebastian Bach, drei Oboen Konzerte:
    F-Dur, BWV 1053, d-moll BWV 1059 und A-Dur BWV 1055. Es spielt die Academy of St. Martin-in-the fields mit dem Schweizer Oboisten Heinz Holliger.

    https://www.youtube.com/watch?v=ODiVDEk5Cuk
    @Kunibert, vielen Dank.
    Bei Bach tanzen die Gehörknöchelchen :-)

    BWV 1055 müsste eigentlich ein Cembalokonzert sein. Aber ich habe es auch als Transkription für Oboe auf einer CD, interpretiert von Albrecht Mayer. Der spielt die Oboe sehr gefühlsbetont.

    Was mir dazu einfällt ist das Oboenkonzert in d-moll von Tomaso Albinoni. Natürlich das Adagio
    Das verbinde ich mit einer bittersüßen Romanze ohne happy end ...
    Nach der Einleitung durch die Streicher steigt die Oboe rein und klagend in himmlische Höhen empor. Wunderschön ! :

    https://www.youtube.com/watch?v=3by1p9fRNLU

  30. Nach oben   #151
    Avatar von kunibert
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    Inklusive Musikerziehung

    An der mdw (Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) gibt es eine „All Stars inclusive Band“, die sich mit Inklusion beschäftigt. Dabei ist es ihnen wichtig, dass Behinderte selber aktiv sind. „Es geht nicht um Teilhabe oder Teilnahme, sondern um Teilgabe“.

    https://www.youtube.com/watch?v=SmF_T5rXRBo

  31. Nach oben   #152
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    Beethoven-Jubiläumsjahr 2020

    „Beethoven wird im Dezember 250. Und alle feiern mit!“

    Die österreichische Wochenzeitschrift profil hat Mitte Jänner unter dem Titel „Geniekitsch und Weltkultur“ einen kritischen Artikel über die Vermarktung der Jubiläumsfeierlichkeiten für einen Schwierigen geschrieben.

    Hier ein Zitat daraus:
    Zitat Zitat von profil 4/2020
    Umdudelt von Beethoven-Hauskonzerten mit Stars und Normalmusikern sowie flächendeckenden Kulturradioattacken, CD-Boxen, Büchern, Sinfoniezyklen und anderen Aktionen soll er einem maximal breiten Publikum nahegebracht werden. Mit Empathie statt Empirie, mit Gefühl und nicht zu viel Gelehrsamkeit. In Deutschland werden fast 50 Millionen Euro dafür ausgegeben. Und auch Österreich, Wien insbesondere, lässt sich nicht lumpen. Schließlich bezog er 1792 hier endgültig Quartier und reifte, unterrichtet von Haydn, Salieri, Albrechtsberger, musikalisch zum sogenannten Genie.
    Heute abends hat die Oper „Leonore“ von Ludwig van Beethoven an der Wiener Staatsoper Premiere. Diese „Leonore“ ist die erste „Fidelio“-Fassung von 1805, dann gab es noch eine zweite von 1806 und den heute üblichen „Fidelio“ in der Fassung von 1814 (mit der Leonoren-Ouverture).

    Zur heutigen Premiere gab es in der Vorwoche eine Einführungsmatinee und davon gibt es ein Video in der Gesamtlänge von eineinhalb Stunden. Mit recht interessanten Informationen zur Entstehungs- und Aufführungsgeschichte, zu den Proben bis hin zu frauenrechtlichen Aspekten. Es zahlt sich aus da zumindest hinein zu schnuppern.

    https://www.youtube.com/watch?v=gJ5f-cauejI

  32. Nach oben   #153
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    BTHVN2020

    Was ist „BTHVN2020“?

    Es ist das offizielle Projekt Deutschlands. Organisiert von der „Beethoven Jubiläums GmbH“. Auf deren Homepage habe ich unter anderem gefunden:

    Zitat Zitat von BTHVN2020
    BTHVN2020 Musikfrachter
    12. März – 20. April 2020

    Eine musikalische Flussfahrt auf Beethovens Reiseroute Bonn-Wien. An Bord: ein junges und vielfältiges Musikprogramm, das die Menschen an seinen unterschiedlichen Anlegestationen zum Mitmachen und Zuhören einlädt. Das interaktive Tourprojekt eröffnet auf seine Weise neue, überraschende Perspektiven auf die Klang- und Ideenwelt Ludwig van Beethovens.

    Der #BTHVN2020 Musikfrachter ist ein Projekt der Beethoven Jubiläums GmbH und wird koordiniert durch das Netzwerk Junge Ohren. Programmpartner sind der Deutsche Musikrat mit der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, das Beethoven Orchester Bonn, die Jeunesses Musicales Deutschland und das Fellowship-Programm #bebeethoven der PODIUM Musikstiftung Esslingen.

    Mehr Infos des BTHVN2020 Musikfrachters auf der Website des Projektes:
    Auf der Website des Musikfrachters findet sich aber auch nur der obige Text und sonst noch nichts Konkretes. Aufgebauschtes Musikmanagement? Da verdienen wieder ein paar Leute ordentlich an öffentlichen Geldern.

  33. Nach oben   #154
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    Beethoven Wien 2020

    beethoven_logo1-300x150.png

    Auch die Stadt Wien schließt sich der Vermarktung des Beethoven-Jubiläums an. War ja schließlich ein Wiener. Zumindest ein Wahlwiener.

    Heute um 17.20 Uhr wird als „Service der Stadt Wien“ auf ARTE das Tripelkonzert C-Dur, op 56, von Ludwig van Beethoven ausgestrahlt. Zur Feier von „20 Jahre West-Eastern Divan Orchestra“ dirigiert Daniel Barenboim, es spielen Anne-Sophie Mutter (Violine) und Yo-Yo Ma (Klavier). Wer den Cello-Part macht habe ich leider nicht herausgefunden.

    Die TV-Ausstrahlung ist auf ARTE und online abrufbar auf arte.tv/beethoven
    https://www.arte.tv/de/videos/091197...tripelkonzert/

    Für alle, die das nicht punktgenau abrufen wollen (ich weiß nicht, wie lange das abrufbar bleibt), habe ich hier ein Video des Triplekonzerts mit dem London Symphonic Orchestra, ebenfalls mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter.

    https://www.youtube.com/watch?v=kKMXkjFAR70

  34. Nach oben   #155
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    Brusattis Beethoven

    Auch gestern brachte Radio Klassik Stefansdom wieder eine Beethoven-Sendung aus der Werkreihe von Otto Brusatti.

    Leider habe ich die Sendung verpasst. Aber vielleicht wurde das „Quartetto serioso“ gespielt, über das Otto Brusatti schreibt:

    Zitat Zitat von Otto Brusatti
    Das Quartetto serioso legt man grübelnd an, fesch auch, ironisch oder gar bösartig.
    Hören wir hier eine furiose Auslegung des Streichquartett Nr 11, Quartetto serioso, f-moll, op 95 von Ludwig van Beethoven. Es spielt das englische Ariel String Quartet.

    https://www.youtube.com/watch?v=KwxYhUO9Gq4

  35. Nach oben   #156
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    Schuhschachtel-Prinzip?

    Vor einer Woche wurde bei der „Millionenshow“ (Österreich-Variante von „Wer wird Millionär“) eine Musikfrage gestellt, zu der ich keine Ahnung hatte. Gefragt war, warum die Akustik im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins so gut ist. Angeboten wurden das Schuhschachtel-Prinzip, das Weidenkorb-Gesetz, die Eierschachtel und noch etwas (weiß ich nicht mehr).

    Die für mich verblüffende Antwort: das „Schuhschachtel-Prinzip“. Im Internet habe ich dazu einen Artikel über die elbphilharmonie mit ihrem „Weinberg-Konzept“ gefunden:

    Zitat Zitat von crescendo.de
    Im 19. Jahrhundert war das alles noch einfacher. Der für seine Akustik vielfach bewunderte Goldene Saal des Wiener Musikvereins entstand 1870 ohne jede akustische Expertise. Man folgte einfach dem traditionellen Modell der „Schuhschachtel“ oder „Zigarrenkiste“: Der Saal ist ein länglicher Quader mit der Bühne am schmalen Ende. Viele Konzertsäle jener Zeit, die bis heute für ihre gute Akustik bekannt sind, beherzigen dasselbe Prinzip: das Concertgebouw in Amsterdam (1887), die Tonhalle in Zürich (1895), die Symphony Hall in Boston (1900). Auch bei Neubauten dient der Goldene Saal noch immer als Vorbild, etwa beim Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt (1984), beim Konzertsaal im KKL Luzern (1998) und beim Konzerthaus Dortmund (2002). Physiker aus Finnland haben aktuell nachgewiesen, dass die „Schuhschachtel“-Bauweise eine besondere akustische Dynamik besitzt – vor allem dank der Schallreflexion der Seitenwände. Der Nachteil dieser Bauform ist ein optischer: Man mag in der 40. Reihe noch gut hören, aber die Musiker schrumpfen zum Ameisentheater. Da kann man gleich vor einer HiFi-Anlage sitzen.

    Und die „Schuhschachtel“ hat ernsthafte Konkurrenz bekommen – erstmals durch die Berliner Philharmonie (1963), im Volksmund einst „Zirkus Karajani“ genannt. In Berlin hat man versucht, alle Zuhörerplätze möglichst nahe an die Bühne zu rücken, indem man die Reihen rundum terrassenartig nach oben zog und die Bühne Richtung Saalmitte verlegte. Diese Bauform wurde als „Weinberg“-Prinzip bekannt. Sie liegt heute vielen Neubauten von Konzertsälen zugrunde, auch den aktuellen Philharmonie-Projekten in Dresden und Hamburg.

    Der Trend geht dabei zu immer steileren Rängen, als wolle man die konventionelle „Schuhschachtel“ hochkant stellen, aber auch zu immer voluminöseren, „runderen“ Sälen. Das lässt an die modernen Fußballarenen denken: Auch dort sind die Besucher recht steil und relativ nahe überm Spielfeld platziert. Nun kann man zwar ein Fußballspiel aus jeder Richtung betrachten, aber Orchestermusiker spielen nur in eine Richtung: zum Dirigenten hin. Daher hat auch der Rundum-„Weinberg“ seine optischen Grenzen – denn wer will den Musikern zwei Stunden lang von oben auf den Hinterkopf schauen?
    .

    In dem im Artikel angeführten ersten „Weinberg-Konzertsaal“ in der Berliner Philharmonie war ich im Mai 1964, also ein paar Monate nach der Eröffnung. Als Student natürlich auf einem billigen Platz „knapp unter dem Dach“. Tief unter mir spielte die damals 82-jährige Elly Ney solo auf dem Klavier. Auf meinem Platz konnte ich trotzdem jeden feinen Ton hören.

    Unter anderem die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll, genannt „Mondscheinsonate“, von Ludwig van Beethoven.

    https://www.youtube.com/watch?v=0JfpE92mDVk

    Zitat Zitat von wikipedia
    Elly Ney (* 27. September 1882 in Düsseldorf; † 31. März 1968 in Tutzing) war eine deutsche Pianistin, die als Interpretin des klassisch-romantischen Repertoires, besonders der Klavierwerke Ludwig van Beethovens, international anerkannt war. Nach 1933 trat sie aktiv für die nationalsozialistische Ideologie ein und ließ sich als Künstlerin von den Machthabern für deren Zwecke instrumentalisieren. Diese Haltung führte nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder zu kontrovers geführten, öffentlichen Diskussionen über ihre Person.
    Ja, diese Diskussion habe ich auch heftig miterlebt.

  36. Nach oben   #157
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    Lustig. Ohne akustische Expertise und dann so gut.


    Ich habe Euch heute mal was aus dem Jahr 1977 rausgesucht. Shocking Blue - Venus

    https://www.youtube.com/watch?v=aPEhQugz-Ew


    In meiner Konfirmandenzeit gab es immer einmal pro Woche einen Discoabend im Gemeindehaus. Natürlich unter strenger Aufsicht des Pastors. Da dürfte ich dann auch hin, zusammen mit ein paar Mädchen aus unserem Haus. "Venus" war damals D E R hit!

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  38. Nach oben   #158
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    Yes, she´s got it!

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  40. Nach oben   #159
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    Ja, so langsam ist wieder mit mir zu rechnen.
    Ich "belle" zwar noch heftig und fühle mich schlapp, aber ansonsten geht's. Gute Reise, Ihr Lieben.

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  42. Nach oben   #160
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    Musik am 12ten

    Die Evangelischen Kirchen A.B. und H.B. arbeiten in Österreich sehr eng zusammen. So hat Wien ein gemeinsames „Amt für Kirchenmusik“ mit dem Landeskantor Matthias Krampe, der hervorragend Orgel spielt.

    Matthias Krampe veranstaltet die Reihe „Musik am 12ten“, wo – meistens am 12ten des Monats und meistens in einer der beiden Evangelischen Kirchen (in zwei Nachbarhäusern in der Innenstadt) – ein Konzert mit meistens Alter Musik stattfindet.

    Heute abends spielen wieder die „YoungMasters“. Das sind preisgekrönte junge Ensembles und SolistInnen der mdw, der Musikuni Wien.

    Hier der Trailer dieser faszinierenden und wichtigen „Institution“.

    https://www.youtube.com/watch?v=6bs7zjoIYek

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  44. Nach oben   #161
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    Die Ärzte - "Zu spät" von 1984

    https://www.youtube.com/watch?v=AGvLaAvKeys

    Wir waren seinerzeit auf etlichen Ärzte-Konzerten. Ich fand die immer toll!


    Die Ärzte sind eine deutschsprachige Band aus Berlin. Sie gehört neben der Düsseldorfer Band Die Toten Hosen zu den kommerziell erfolgreichsten deutschen Musikgruppen mit Wurzeln im Punkrock.

    Gegründet wurde die Band schon im Jahr 1982. Seit 1993 besteht sie aus Farin Urlaub, Bela B und Rodrigo González.

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  46. Nach oben   #162
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    Viva la música - When the music is over turn off the light! The Doors

    Ja, ziemlich gewagt die These!

    Und diese Musik hier zu präsentieren auch ... total psychedelisch mit tödlichem Ausgang für Jim Morrison, diesem sehr gut aussehenden Poeten, den dennoch kaum einer verstand.
    Die Musik aber, finde ich nach wie vor genial!

    Jim starb 1971 und ist einer des legendären Club-27.
    https://www.youtube.com/watch?v=kw6HSvLwW7s



    The History of The Doors:

    https://www.youtube.com/watch?v=GLO0bXvf62U


    The Doors live in Hollywood, 1968:

    https://www.youtube.com/watch?v=pkrSH28oyTI

    Super Qualität und da sind fast alle Hits dabei!


    @ Kunibert & Co. (Bezug zur Klassik):

    Die Interpretation der Doors vom Alabama-Song finde ich persönlich sehr intensiv ...

    ... so klang das mal woanders und zu einer anderen Zeit:


    Alabama Song - The moon of Alabama/ Whiskey Bar (Berthold Brecht/ Kurt Weill):

    https://www.youtube.com/watch?v=e7emkdc4Pjg


    Und hier fallen einem fast die Ohren ab:


    Peter Zadek's 1998 Salzburg Festival, with Catherine Malfitano as Jenny.

    https://www.youtube.com/watch?v=p-3aUFHxQd8

    Ute Lemper (aus Münster!)"Alabama song" Brecht/Weill 1992

    https://www.youtube.com/watch?v=hbW8mkQr9OM

    Hier die Doors-Version:

    https://www.youtube.com/watch?v=PAK5blgfKWM

    Sonst noch?

    José (Feliciano!) Light my fire (Er schrieb das Original!):

    https://www.youtube.com/watch?v=7RtTWDv-yWM

    Doors - Light my fire:

    https://www.youtube.com/watch?v=qoX6AKuYWL8


    Doors: Posthum erschienen: no me moleste mosquito - aber da gibt es ja auf La Gomera weniger Probleme mit!?

    https://www.youtube.com/watch?v=hB9tb2pv5Z4


    Apocalypse Now intro: The Doors, The End {1979}

    https://www.youtube.com/watch?v=CIrvSJwwJUE
    https://www.youtube.com/watch?v=xpN54k93ugM
    Geändert von Crazy Horse (14.02.2020 um 19:29 Uhr)

  47. Crazy Horse´s Beitrag erhielt Dank und/oder Zustimmung von:

    C&A

  48. Nach oben   #163
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    Puh.
    Da hast Du aber eine für mich sehr schwer zugängliche Mischung zusammen gestellt.

    Ich hatte nie einen Bezug zu den Doors. Zu düster. Aber mein Mann liebte sie.
    Egal. Jeder, wie er mag.

  49. Nach oben   #164
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    Zitat Zitat von Crazy Horse Beitrag anzeigen
    @ Kunibert & Co. (Bezug zur Klassik):

    Die Interpretation der Doors vom Alabama-Song finde ich persönlich sehr intensiv ...

    ... so klang das mal woanders und zu einer anderen Zeit:
    Das ist ja wieder ein Monsterprogramm zum Reinhören. Leider habe ich frühestens am Dienstag Zeit dafür. Bitte daher um Geduld.

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